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17.10.11

Gesundheitssprechstunde: Musik als Medizin für’s Herz?

Überlingen, 12.10.2011


Musik ist bekanntlich Balsam für die Seele, aber auch für unser Herz?
Dieser Frage geht der Kardiologe und Chefarzt der Inneren Medizin am
HELIOS Spital Überlingen Dr. Christoph Kühnl im Rahmen der
Gesundheitssprechstunde am Mittwoch, 19. Oktober 2011 nach.

 

Das Herz-Kreislaufsystem passt sich über das vegetative Nervensystem und über Stresshormone an besondere Belastungssituationen an und wird dadurch
leistungsfähiger. Außergewöhnlicher körperlicher und seelischer Stress kann über die normale Anpassungsreaktion hinaus aber zu akuten wie auch
chronischen Schäden am Herz-Kreislaufsystem führen.

 

Am Beispiel zahlreicher Stressfaktoren wie Ärger, Zeitnot, Schlafstörungen und Lärm erläutert der Kardiologe und Chefarzt Dr. Christian Kühnl im Rahmen der Gesundheitssprechstunde deren Auswirkungen auf Herz und Kreislauf. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf Symptomen wie Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen und Stresskardiomyopathie (Tako-Tsubo-Syndrom).
Die Stresskardiomyopathie kann das Bild eines akuten Herzinfarktes mit
lebensbedrohlichen Rhythmusstörungen und Herzversagen nachahmen ohne
dass eine koronare Herzkrankheit vorliegt.

 


Ist Musik in der Lage, den Einfluss von Stress auf unser Herz abzumildern oder gar zu verhindern? Mediziner kennen Berichte von Musikern, dass deren Herzrhythmusstörungen wie z.B. auch die absolute Arrhythmie bei Vorhofflimmern durch Musizieren ruhiger wurden oder sogar wieder in einen
regelmäßigen Rhythmus umsprangen. Bekannt sind auch eine beruhigende
und stimmungsaufhellende Wirkung der Musik bei Menschen mit Demenz und vegetative Reaktionen bei Patienten im Wachkoma.

 


Welche Möglichkeiten es gibt, schädliche Einflüsse auf unser Herz-Kreislaufsystem günstig zu beeinflussen, schildert der Vortrag von Dr. Kühnl, kardiologischer Chefarzt am HELIOS Spital Überlingen am 19. Oktober 2011 um 18.00 Uhr im Facharztzentrum am HELIOS Spital Überlingen.

 

Im Anschluss an seinen Vortrag steht Dr. Kühnl für Fragen der Besucher zur
Verfügung. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht notwendig.

 


Das Krankenhaus Überlingen gehört seit Februar 2007 zu den HELIOS Kliniken. Das  Krankenhaus der Grund- und Regelversorgung verfügt über 170 Betten. In der Klinik mit ihren Fachabteilungen Innere Medizin, Orthopädie und Unfallchirurgie, Viszeral- und Allgemeinchirurgie, Gefäß- und  Endovaskularchirurgie, Gynäkologie und Geburtshilfe, Urologie, Anästhesie und Radiologie sowie den Belegabteilungen HNO und Augenheilkunde arbeiten 415 Mitarbeiter. 2009 verzeichnete das Krankenhaus rund 7.000 stationäre und  11.000 ambulante Behandlungsfälle.

 


Zur HELIOS Kliniken Gruppe gehören 64 eigene Kliniken, darunter 44 Akutkrankenhäuser und 20 Rehabilitationskliniken. Mit fünf Maximalversorgern in Berlin-Buch, Erfurt, Krefeld, Schwerin und Wuppertal nimmt HELIOS im deutschen Klinikmarkt eine führende Position bei der Privatisierung von Kliniken dieser Größe ein. Darüber hinaus hat die Klinikgruppe 30 Medizinische Versorgungszentren (MVZ). HELIOS ist damit einer der größten Anbieter von stationärer und ambulanter Patientenversorgung in Deutschland und bietet  Qualitätsmedizin innerhalb des gesamten Versorgungsspektrums. Sitz der HELIOS Konzernzentrale ist Berlin.

 


HELIOS versorgt jährlich mehr als zwei Millionen Patienten, davon rund 650.000 stationär. Die Klinikgruppe verfügt insgesamt über rund 19.000 Betten und beschäftigt über 34.000 Mitarbeiter. Im Jahr 2010 erwirtschaftete HELIOS einen Umsatz von 2,5 Milliarden Euro. Die Klinikgruppe gehört zum Gesundheitskonzern Fresenius.

 

 

Pressekontakt:

Erik Thiel
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