HELIOS Hanseklinikum Stralsund

Steintherapie

Die Behandlung von Nieren- und Harnleitersteinen nimmt im Behandlungsspektrum unserer Klinik ebenfalls einen großen Bereich ein. Notfallmäßig wird bei Abflussstörungen durch einen Harnleiterstein entweder eine Harnleiterschiene transurethral eingelegt oder eine perkutane ultraschallgesteuerte Nierenfistelung von außen durchgeführt. Für die Therapie von Steinen in Harnleiter, Niere und Blase stehen uns eine Reihe verschiedener Möglichkeiten zur Verfügung. Kleine bis mittelgroße Nieren- und obere Harnleitersteine werden durch eine berührungsfreie extrakorporale Stoßwellenlithotripsie (ESWL) durchgeführt. Die Zertrümmerung der Steine erfolgt durch außerhalb des Körpers erzeugte Stoßwellen. Große Nierensteine werden perkutan, das heißt durch Punktion der Niere und anschließende Stoßwellen-, Laser- oder Ultraschallzertrümmerung und Absaugung der Steinreste aus der Niere, unter Sicht entfernt (Mini-PNL). Harnleitersteine können insbesondere im mittleren und unteren Abschnitt endoskopisch, das heißt transurethral durch Harnleiterspiegelung, mit Hilfe von Stoßwellen oder Laser zerkleinert und entfernt werden. Es ist daher sehr selten eine früher häufige offen chirurgische Nieren- oder Harnleiterstein-Operation notwendig.

PD Dr. med. Matthias Maruschke

Chefarzt
Tel.: 03831 35 1910
Fax.: 03831 35 1915
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