HELIOS Hanseklinikum Stralsund

Vernissage „Malen als Therapie“: MS-Betroffene stellen ihre Bilder aus

Spuren im Sand: Ein Bilder der Ausstellung "Malen als Therapie".

Das HELIOS Hanseklinikum Stralsund präsentiert in der Reihe „Kunst, Kultur, Krankenhaus“ die Ausstellung „Malen als Therapie“. Mitglieder des Landesverbandes Mecklenburg-Vorpommern e.V. und der Stralsunder Selbsthilfegruppe Multiple Sklerose (MS) sowie Kinder von MS-Betroffenen stellen bis Mai 2018 ihre Bilder im Krankenhaus am Sund aus. Die Vernissage ist am Mittwoch, 20. September um 18:00 Uhr in der Cafeteria.

 

Mit Bildern die Seele sprechen lassen. In der Psychiatrie zählt es schon seit einigen Jahren zum bewährten Therapieangebot. Dass dieses Konzept in ähnlicher Weise auch bei körperlichen Erkrankungen gut funktioniert, zeigt Andrea Saß. Die Sprecherin der Stralsunder Gruppe des Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft-Landesverbandes MV leitet einen Malkurs für MS-Betroffene.

 

Frau Saß weiß, wovon sie spricht. Nach vielen Jahren der Ungewissheit bekam sie 2011 selbst die Diagnose Multiple Sklerose. Das Malen, das sie seit den Kindertagen so liebte, geriet plötzlich in den Hintergrund. Erst nach mehreren Monaten fand sie zurück zu ihrer alten Leidenschaft. „Die Malerei hat mir geholfen, mit der Krankheit zurechtzukommen und den Alltag besser zu bestreiten.“ Seitdem beschäftige sie sich intensiv mit der Malerei und schöpfe aus ihr neue Kraft. „Dieses Gefühl möchte ich auch den Teilnehmern der Kurse vermitteln“, sagt sie.

 

In den Malgruppen entstehen ganz unterschiedliche Motive. Im Mittelpunkt steht mal das Meer, mal der Mensch, mal der Alltag. In dieser Ausstellung sind aber nicht nur Bilder aus den Kursen und die eigenen Werke von Andrea Saß zu sehen. Mit Hilfe von eindrucksvoll gemalten Bildern stellen Kinder von MS-Betroffenen ihren Alltag dar. „In erster Linie geht es bei uns um den Spaß am Zeichnen. Wir wollen die Krankheit für einen Moment vergessen machen“, erklärt Saß. „Die Ausstellung kann Neubetroffenen Mut machen, sich zu öffnen, und unsere Krankheit einer breiteren Öffentlichkeit präsent machen. Noch immer gibt es viele Missverständnisse.“

 

Bei MS handelt es sich um eine chronisch-entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems. Sie kann das Gehirn, das Rückenmark sowie die Sehnerven befallen. Häufig verläuft MS schubweise. In Deutschland wird jährlich bei etwa 2.500 Menschen MS diagnostiziert, meist zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr, wobei Frauen doppelt so häufig betroffen sind wie Männer. Bundesweit leben rund 130.000 Menschen mit dieser Erkrankung.

 

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In Deutschland hat HELIOS 112 Akut- und Rehabilitationskliniken inklusive sieben Maximalversorger in Berlin-Buch, Duisburg, Erfurt, Krefeld, Schwerin, Wuppertal und Wiesbaden, 78 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), vier Rehazentren, 18 Präventionszentren und 13 Pflegeeinrichtungen. HELIOS ist damit einer der größten Anbieter von stationärer und ambulanter Patientenversorgung in Deutschland und bietet Qualitätsmedizin innerhalb des gesamten Versorgungsspektrums. HELIOS versorgt in Deutschland jährlich mehr als 5,2 Millionen Patienten, davon rund 1,3 Millionen stationär. Die Klinikgruppe verfügt insgesamt über 35.000 Betten, beschäftigt mehr als 72.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete in Deutschland im Jahr 2016 einen Umsatz von rund 5,8 Milliarden Euro. HELIOS ist Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“.  

Quirónsalud betreibt 44 Kliniken, 44 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement. Die Gruppe ist in allen wirtschaftlich wichtigen Ballungsräumen Spaniens vertreten. Quirónsalud beschäftigt 35.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete im Jahr 2016 einen Umsatz von rund 2,5 Milliarden Euro. 

HELIOS gehört zum Gesundheitskonzern Fresenius. Sitz der HELIOS Unternehmenszentrale ist Berlin.

 

Pressekontakt:

Mathias Bonatz

Unternehmenskommunikation und Marketing

HELIOS Hanseklinikum Stralsund

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