HELIOS Hanseklinikum Stralsund

Stralsunder Forensische Klinik feiert 30-jähriges Bestehen

Drei Jahrzehnte Chefarzttätigkeit vereint: Dr. Dr. Michael Gillner (l.), Chefarzt 1987-2013, und sein Nachfolger seit 2013, Dr. Stefan Orlob.

Vor 30 Jahren hat die Stralsunder Klinik für Forensische Psychiatrie und Psychotherapie am Hanseklinikum ihren Betrieb aufgenommen. Auch wenn sich in dieser Zeit viel verändert hat, gab es immer eine Konstante: Dr. Dr. Michael Gillner war von 1987 bis 2013 als Chefarzt und anschließend bis heute als Oberarzt der Ambulanz in der Klinik tätig. Ende dieses Monats geht er in den Ruhestand.

 

Rund 200 Kooperationspartner, Klinikvertreter, Weggefährten und Mitarbeiter haben bei Fachvorträgen und guten Gesprächen drei Jahrzehnte Medizingeschichte in Stralsund Revue passieren lassen. „Nicht nur baulich, sondern auch therapeutisch hat sich viel getan“, konstatierte der heutige Chefarzt, Dr. Stefan Orlob.

 

„Die individuelle Behandlung sowie Rehabilitation und Nachsorge der Patienten, verbunden mit einem professionellen Risikomanagement, stand im Laufe der Jahre immer stärker im Fokus“. Der Chefarzt dankte in seinem Vortrag vor allem Dr. Gillner als seinen Vorgänger. „Er hat in seiner langjährigen Tätigkeit wichtige Auf- und Ausbauarbeit geleistet. Ohne ihn und sein Engagement hätte sich die Klinik sicher nicht so konstant weiterentwickelt“, sagte Dr. Orlob.

 

Die Forensische Klinik eröffnete am 15. Juli 1987 zunächst in einer ehemaligen Einrichtung der allgemeinen Psychiatrie am damaligen Bezirkskrankenhaus Stralsund, ehe am 25. Juli 1990 das rekonstruierte ehemalige Verwahrungshaus „auf dem Berg“ des Krankenhauses West bezogen werden konnte. Mit dem Beitritt der neuen Bundesländer am 3. Oktober 1990 war Stralsund der erste Standort in Mecklenburg-Vorpommern, an dem Maßregeln der Besserung und Sicherung vollzogen wurden. Zwischen den Jahren 1996 bis 2000 wurde die Klinik umfassend modernisiert, räumlich erweitert und die Sicherheitsvorkehrungen deutlich erhöht.

 

Sicherheit gewährleistete aber auch das stets um Aktualität und Modernität bemühte Behandlungskonzept. Dr. Gillner baute in seiner langjährigen erfolgreichen Chefarztposition eine effektive forensische Rehabilitation und Nachsorge auf; hier war Stralsund in den 1990er Jahren vom Bund geförderter Modellstandort in den neuen Bundesländern. 2001 wurden eine weniger gesicherte kliniknahe Station und Trainingswohnungen im Stadtgebiet Stralsund etabliert.

 

„So entstand eine auf den Behandlungsfortschritt der Untergebrachten abgestimmte Rehabilitationsabfolge, welche sich bis heute bewährt hat“, erklärte Dr. Orlob. Die Stralsunder Klinik für Forensische Psychiatrie ist die einzige im Land, die diese Behandlungskette von der geschlossenen über die offene Unterbringung bis hin zur Trainingswohnung anbietet, um Patienten bestmöglich auf eine mögliche Entlassung vorzubereiten.

 

In der Stralsunder Forensischen Psychiatrie werden psychisch kranke Straftäter in  multiprofessioneller Teamarbeit behandelt, begutachtet und entsprechend dem Therapieerfolg untergebracht.

 

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HELIOS ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit mehr  als 100.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören die HELIOS Kliniken in Deutschland und Quirónsalud in Spanien.  

In Deutschland hat HELIOS 112 Akut- und Rehabilitationskliniken inklusive sieben Maximalversorger in Berlin-Buch, Duisburg, Erfurt, Krefeld, Schwerin, Wuppertal und Wiesbaden, 78 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), vier Rehazentren, 18 Präventionszentren und 13 Pflegeeinrichtungen. HELIOS ist damit einer der größten Anbieter von stationärer und ambulanter Patientenversorgung in Deutschland und bietet Qualitätsmedizin innerhalb des gesamten Versorgungsspektrums. HELIOS versorgt in Deutschland jährlich mehr als 5,2 Millionen Patienten, davon rund 1,3 Millionen stationär. Die Klinikgruppe verfügt insgesamt über 35.000 Betten, beschäftigt mehr als 72.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete in Deutschland im Jahr 2016 einen Umsatz von rund 5,8 Milliarden Euro. HELIOS ist Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“.  

Quirónsalud betreibt 44 Kliniken, 44 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement. Die Gruppe ist in allen wirtschaftlich wichtigen Ballungsräumen Spaniens vertreten. Quirónsalud beschäftigt 35.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete im Jahr 2016 einen Umsatz von rund 2,5 Milliarden Euro. 

HELIOS gehört zum Gesundheitskonzern Fresenius. Sitz der HELIOS Unternehmenszentrale ist Berlin.

 

Pressekontakt:

Mathias Bonatz

Unternehmenskommunikation und Marketing

HELIOS Hanseklinikum Stralsund

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