HELIOS Hanseklinikum Stralsund

Patientenakademie informiert über Behandlungsmöglichkeiten bei chronischen Schmerzen

 

Chronische Schmerzen beeinträchtigen die Lebensqualität vieler Menschen. Abhängig von der Art und der Intensität, kann eine gezielte Schmerztherapie oder die Zuhilfenahme der Psychosomatischen Medizin Linderung verschaffen.

 

Im Rahmen der Patientenakademie am Mittwoch, 12. Oktober 2016 geben Dr. Martin Reinhold, Leiter der Schmerztherapie, und PD Dr. Philipp Kuwert, Chefarzt der Psychosomatischen Medizin am HELIOS Hanseklinikum Stralsund, einen Einblick in die unterschiedlichen Schmerzformen, ihre Wahrnehmung und die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten.

 

Einen besonderen Schwerpunkt legen die Mediziner auf das Wechselspiel körperlicher und seelischer chronischer Schmerzen. Zudem wird eine Patientin von ihren Erfahrungen in der Schmerztherapie berichten. Die Veranstaltung findet um 18 Uhr in der Cafeteria im Krankenhaus am Sund statt. Der Eintritt ist frei. Die Anzahl der Plätze ist auf 199 begrenzt.

 

Etwa 14 Millionen Deutsche leiden an chronischen Schmerzen. Zu den häufigsten Krankheitsbildern gehören Rücken- und Kopfschmerzen sowie Nervenschmerzen. Meist beeinflussen sie den gewohnten Alltag erheblich. Neben physischen Auswirkungen nehmen die Schmerzen auch Einfluss auf das geistige Wohlbefinden. „Häufig leiden Betroffene an Motivationsverlust und Schuldgefühlen. Um das zu verhindern, ist es wichtig, chronische Schmerzen rechtzeitig zu erkennen und gezielt behandeln zu lassen", rät Dr. Reinhold.

 

In der multimodalen Schmerztherapie arbeiten unterschiedliche Berufsgruppen und Schmerzspezialisten wie Ärzte, Psychologen und Physiotherapeuten eng zusammen. Sie hilft, Schmerzen bei Betroffenen zu reduzieren, die Funktionalität wieder herzustellen und die Lebensqualität des Patienten zu steigern. Zudem nimmt die psychosomatische Medizin einen immer größeren Stellenwert in der Behandlung chronischer Schmerzen ein.

 

Als relativ junges Fachgebiet setzt sie auf Gespräche und kreative Therapieansätze wie der kommunikativen Bewegungs- und Kunsttherapie. „Das Ziel ist es, den Patienten in Einzel- und Gruppentherapien einen sicheren Raum zu schaffen, um Gefühle wieder wahrnehmen zu können und diese besser zu verarbeiten", erklärt Dr. Kuwert. Durch den ganzheitlichen Behandlungsansatz und das breite Spektrum am HELIOS Hanseklinikum Stralsund wird seelischen und körperlichen Schmerzursachen gleichermaßen Beachtung geschenkt.

 

Zur HELIOS Kliniken Gruppe gehören 112 eigene Akut- und Rehabilitationskliniken inklusive sieben Maximalversorger in Berlin-Buch, Duisburg, Erfurt, Krefeld, Schwerin, Wuppertal und Wiesbaden, 72 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), fünf Rehazentren, 18 Präventionszentren und 14 Pflegeeinrichtungen. HELIOS ist damit einer der größten Anbieter von stationärer und ambulanter Patientenversorgung in Deutschland und bietet Qualitätsmedizin innerhalb des gesamten Versorgungsspektrums. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

 

HELIOS versorgt jährlich mehr als 4,7 Millionen Patienten, davon rund 1,3 Millionen stationär. Die Klinikgruppe verfügt insgesamt über rund 35.000 Betten und beschäftigt rund 71.000 Mitarbeiter. Im Jahr 2015 erwirtschaftete HELIOS einen Umsatz von rund 5,6 Milliarden Euro. Die HELIOS Kliniken gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius und sind Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“.

 

Pressekontakt:

Mathias Bonatz

Unternehmenskommunikation und Marketing

HELIOS Hanseklinikum Stralsund

Telefon: (03831) 35- 10 07
E-Mail: mathias.bonatz@helios-kliniken.de




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