HELIOS Hanseklinikum Stralsund

Hanseklinikum und Deutsche Myasthenie Gesellschaft informieren: Was steckt hinter Muskelschwäche?

Die Myasthenia gravis ist eine neurologische Erkrankung, bei der die Übertragung von Nervenimpulsen auf die Muskeln gestört ist. Typisches Symptom ist eine belastungsabhängige Muskelschwäche. In Mecklenburg-Vorpommern sind rund 200 bis 300 Menschen betroffen.

 

Es gibt Krankheiten, die erkennt der Arzt auf den ersten Blick. Andere Erkrankungen sind dagegen so selten, dass häufig sehr viel Zeit vergeht, bis die Diagnose gestellt wird. Dazu gehört die Myasthenia gravis, bei der es zu einer schweren Muskelschwäche kommt. Ursache ist eine Fehlsteuerung des körpereigenen Abwehrsystems. Betroffen sind insbesondere jüngere Frauen und Männer jenseits des 60. Lebensjahrs. 

 

Die Deutsche Myasthenie Gesellschaft und Prof. Jörn Peter Sieb, Chefarzt für Neurologie am HELIOS Hanseklinikum Stralsund, informieren über neue Behandlungsmethoden und geben Tipps im Umgang mit dieser seltenen Erkrankung. Die Veranstaltung findet am Samstag, 12. November 2016 um 13:30 Uhr in der Cafeteria im Krankenhaus am Sund statt.

 

Zu Beginn der häufig auch kurz als Myasthenie bezeichneten Erkrankung klagen viele Betroffene gerade in den Abendstunden nach einem anstrengenden Tag über wechselnde Doppelbilder und ein „Hängen“ der Augenlider. Diese Schwäche kann auf andere Muskelgruppen übergreifen, so dass zum Beispiel das Sprechen, Kauen und Schlucken schwerfällt.

 

Die Myasthenie kann die gesamte Willkürmuskulatur erfassen. Die Betroffenen klagen dann über ein Schweregefühl des Kopfes, eine Schwäche in den Armen und Beinen und schließlich über eine zunehmende Atemnot. „Heutzutage gibt es wirksame Therapieverfahren und die allermeisten Myasthenie-Patienten können ein weitestgehend normales Leben führen“, erklärt Prof. Sieb. 

 

Die Stralsunder Neurologie ist ein Zentrum für Myasthenie-Kranke. Mehr als 300 Myasthenie-Patienten aus ganz Deutschland werden häufig über Jahre hinweg dort betreut. Es kommt insbesondere auf eine gezielte und auf die Erfordernisse des einzelnen Patienten abgestimmte Medikamententherapie an, um die Myasthenie erfolgreich zu behandeln.

 

Zur HELIOS Kliniken Gruppe gehören 112 eigene Akut- und Rehabilitationskliniken inklusive sieben Maximalversorger in Berlin-Buch, Duisburg, Erfurt, Krefeld, Schwerin, Wuppertal und Wiesbaden, 72 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), fünf Rehazentren, 18 Präventionszentren und 14 Pflegeeinrichtungen. HELIOS ist damit einer der größten Anbieter von stationärer und ambulanter Patientenversorgung in Deutschland und bietet Qualitätsmedizin innerhalb des gesamten Versorgungsspektrums. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

 

HELIOS versorgt jährlich mehr als 4,7 Millionen Patienten, davon rund 1,3 Millionen stationär. Die Klinikgruppe verfügt insgesamt über rund 35.000 Betten und beschäftigt rund 71.000 Mitarbeiter. Im Jahr 2015 erwirtschaftete HELIOS einen Umsatz von rund 5,6 Milliarden Euro. Die HELIOS Kliniken gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius und sind Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“.

 

 

Pressekontakt:

Mathias Bonatz

Unternehmenskommunikation und Marketing

HELIOS Hanseklinikum Stralsund

Telefon: (03831) 35- 10 07
E-Mail: mathias.bonatz@helios-kliniken.de




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