HELIOS Hanseklinikum Stralsund

Neue Tagesklinik für Schmerztherapie eröffnet

Weihten gemeinsam die neue Tagesklinik für Schmerztherapie im Klinikum ein (v.l.n.r.): Stefan Rimpf, Architekt, Dr. Jörg Werner, Chefarzt der Anästhesie, Intensivmedizin und Schmerztherapie, Dr. Jan Leister, Geschäftsführer, und Uwe Schmidt, Technischer Leiter.


Am Donnerstag, den 17. April, wurde die neue Tagesklinik für Schmerztherapie am HELIOS Hanseklinikum Stralsund eröffnet. Damit wurde für Menschen mit chronischen Schmerzen das Leistungsspektrum um eine teilstationäre Langzeitbetreuung in Stralsund und Umgebung erweitert.

 

Nach epidemiologischen Schätzungen gibt es in Deutschland mindestens acht Millionen Menschen mit behandlungsbedürftigen chronischen Schmerzen. Etwa 10 Prozent davon benötigen eine spezielle medizinische Behandlung. „Aufgrund dieser Entwicklung erfordert die Schmerztherapie eine multimodale, also von verschiedenen Ansätzen an die Krankheit heranführende Behandlung aus psychologischen, physio- und ergotherapeutischen Komponenten sowie einer medikamentösen Therapie. Dank der interdisziplinären Zusammenarbeit unserer Fachabteilungen im HELIOS Hanseklinikum Stralsund bieten wir unseren Patienten eine auf ihre Bedürfnisse abgestimmte teilstationäre, tagesklinische Betreuung“, sagt Dr. Jörg Werner, Chefarzt der Anästhesie, Intensivmedizin und Schmerztherapie am HELIOS Hanseklinikum Stralsund. In dem interdisziplinären Behandlungskonzept sind ein zertifizierter Schmerztherapeut, Psychologen, zwei Schwestern, ein Team aus Physio- und Ergotherapeuten, Sozialarbeiter und einer Ernährungsschwester eingebunden.

 

Im Sommer vergangenen Jahres erhielt das HELIOS Hanseklinikum Stralsund von der damaligen Ministerin für Arbeit, Gleichstellung und Soziales, Manuela Schwesig, einen Fördermittelbescheid im Wert von 325.000 Euro für den Bau der neuen Tagesklinik für Schmerztherapie. Diese wurde daraufhin auf rund 250 Quadratmetern im 3. Obergeschoss des Klinikums mit acht tagesklinischen Plätzen erbaut. „Wir freuen uns, die neuen hellen Räumlichkeiten nun zu eröffnen und mit unserem tagesklinischen Konzept die Lücke zwischen ambulanter und stationärer Behandlung zu füllen“, sagt Dr. Jan Leister, Geschäftsführer am HELIOS Hanseklinikum Stralsund.

 

Die Behandlung in einer Tagesklinik ermöglicht Patienten eine wohnortnahe Betreuung, ohne ihr gewohntes soziales Umfeld verlassen zu müssen. Dadurch lässt sich die Schmerztherapie gut und flexibel in den Alltag integrieren. Die ersten Behandlungsdurchgänge sind bereits besetzt und so kann die neue Tagesklinik nach Ostern in den neuen Räumlichkeiten am Sund starten.

 


Zur HELIOS Kliniken Gruppe gehören 111 eigene Akut- und Rehabilitationskliniken inklusive sechs Maximalversorger in Berlin-Buch, Duisburg, Erfurt, Krefeld, Schwerin und Wuppertal, 47 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), fünf Rehazentren, fünf Präventionszentren und 13 Pflegeeinrichtungen. HELIOS ist damit einer der größten Anbieter von stationärer und ambulanter Patientenversorgung in Deutschland und bietet Qualitätsmedizin innerhalb des gesamten Versorgungsspektrums. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

HELIOS versorgt jährlich mehr als 4,2 Millionen Patienten, davon mehr als 1,2 Millionen stationär. Die Klinikgruppe verfügt insgesamt über mehr als 44.000 Betten und beschäftigt rund 68.000 Mitarbeiter. Im Jahr 2013 erwirtschaftete HELIOS einen Umsatz von 3,4 Milliarden Euro. Die Klinikgruppe gehört zum Gesundheitskonzern Fresenius.

 

 

 

 

Pressekontakt:

Janine Weller

Unternehmenskommunikation und Marketing

HELIOS Hanseklinikum Stralsund

Telefon: (03831) 35- 10 07

E-Mail: janine.weller@helios-kliniken.de     

 

 

 

 




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