. .

Das Hautkrebszentrum

Das HELIOS Hautkrebszentrum Schwerin ist seit dem 21.12.2011 nach den Richtlinien des TÜV Süd zertifiziert. Das Hautkrebszentrum ist an der Hautklinik der HELIOS Kliniken Schwerin etabliert und ist die logische Konsequenz aus der stetig ansteigenden Zahl an bösartigen Hauttumoren.

 

Zertifikat TÜV Süd

 

Der "schwarze Hautkrebs" (malignes Melanom) ist ein sehr bösartiger, von den pigmentbildenden Zellen der Haut ausgehender Tumor. Das Erkennen dieses Tumors ist schwierig, da er mit gutartigen Muttermalen/ Leberflecken verwechselt werden kann. Die höhere Häufigkeit des Melanoms in Ländern mit stärkerer Sonnenbelastung weist auf das UV-Licht als wesentliche Mitursache hin, jedoch scheinen auch genetische Faktoren eine große Rolle zu spielen.

In Deutschland erkranken ca. 12 von 100.000 Einwohnern an einem Melanom, ca. 2,5 versterben an den Folgen. Im frühen Stadium, d.h. wenn der Tumor noch sehr dünn ist, ist das Melanom trotz seiner prinzipiellen Bösartigkeit heilbar. Die Prognose verschlechtert sich aber dramatisch, je „dicker“ der Primärtumor wird. Wenn es zu Lymphknoten- oder Organabsiedelungen gekommen ist, sind die Heilungschancen deutlich geringer. Aus den genannten Gründen gehört die Diagnostik und auch die stadiengerechte Therapie in die Hand des entsprechenden Facharztes. 

Histologisches Bild eines Basalioms

Unter dem Begriff "weißer Hautkrebs" versteht man eine Gruppe von Karzinomen, die von der Oberhaut ausgehen. Das Basaliom (syn.: Basalzellkarzinom) und das Palttenepithelkarzinom sind die wichtigsten Vertreter dieser Gruppe. In Deutschland stellen die Basaliome mit etwa 80 000 Neuerkrankungen pro Jahr die häufigsten Tumoren der Haut dar, gefolgt von den Plattenepithelkarzinomen mit 20 -30 000 Neuerkrankungen pro Jahr. Auch hier spielen bei beiden Tumoren neben der UV-Belastung auch genetische Faktoren (z.B. Hellhäutigkeit) eine Rolle. Es handelt sich in der Regel um Tumoren, die erst in höherem Lebensalter auftreten. Im Gegensatz zu den Plattenepithelkarzinomen und auch den malignen Melanomen metastasieren Basaliome extrem selten, so dass sie auch als „halbbösartig“ oder „semimaligne“ bezeichnet werden.

Die Behandlung der Tumoren erfolgt überwiegend operativ. Daher kommt auch hier der Früherkennung eine große Bedeutung zu. Je früher eine stadiengerechte Behandlung stattfindet, desto besser sind die Heilungschancen allgemein und auch das kosmetische Ergebnis nach einer Operation. 

 

Die Hautklinik der HELIOS Kliniken Schwerin ist mit 39 Betten die größte Akut-Hautklinik in Mecklenburg-Vorpommern. Schwerpunkte stellen neben allgemein-dermatologischen Krankheiten im Besonderen die dermatologische Onkologie (Tumorerkrankungen) dar. Die Klinik wird geleitet von Prof. Dr. med. Stephan Sollberg. Der Chefarzt ist im Besitz der vollen Weiterbildungsermächtigung für das Fachgebiet einschließlich der Allergologie, der leitende Oberarzt trägt die Zusatzbezeichnung „medikamentöse Tumortherapie“.

 

Weitere Informationen über die Hautklinik der HELIOS Kliniken Schwerin. »

 

So erreichen Sie uns

HELIOS Kliniken Schwerin

Chefarzt
Prof. Dr. med. Stephan Sollberg

 

Wismarsche Straße 393-397
19049 Schwerin

 

Telefon: (0385) 520-45 30

 

E-MAIL