Muttermilch ist die beste Babynahrung der Welt
Unicef und WHO schätzen, dass jährlich mehr als 1,5 Millionen Säuglinge sterben, weil sie nicht gestillt werden. Und dabei enthält Muttermilch genau die richtigen Mengen an Kalorien, Eiweiß, Vitaminen und anderen Nährstoffen, die ein Neugeborenes braucht.

Wie wichtig deshalb das Stillen von der ersten Stunde an ist, lernen junge Mütter in geselliger Runde im "Stillcafé" der HELIOS Kliniken Schwerin. Jeden Mittwoch von 9 bis 11 Uhr treffen sich im Parkrestaurant der HELIOS Kliniken Mütter mit ihren Neugeborenen und erfahren dort alles über die beste Form der Babyernährung. Auch die älteren Geschwister der Kleinen sind dazu herzlich eingeladen. "Gerade der Kontakt zu anderen Müttern bringt den Frauen die besten Tipps zum Umgang mit dem eigenen Kind" erklärt Kathleen Schliwa, Lactations und Stillberaterin (IBCLC) im Stillcafé. Fragen wie: "Habe ich genug Milch?", "Wann beginne ich mit der festen Nahrung?" oder "Warum schreit mein Baby?" können so einfach und umfassend beantwortet werden.
"Das erste Anlegen kurz nach der Geburt". "Für beide - Mutter und Kind - ist dies eines der wichtigsten Momente,", meint Kathleen Schliwa. Sie weiß, dass dieser erste Kontakt beiden zugute kommt: Das Baby beruhigt sich und kann Blutzucker und Körpertemperatur leichter stabilisieren, entwickelt sogar erste Immunstoffe gegen Keime. Die Mutter überwindet durch die erhöhte Hormonausschüttung leichter die Nachwehen und hat im Nachhinein durch das unmittelbare Stillen nachweislich weniger Probleme mit dem Anlegen. Studien zeigen außerdem, dass Stillen einen hohen Stellenwert für die Gesundheit von Kindern hat und beispielsweise Allergien vorbeugt oder das Übergewichtsrisiko im späteren Kindesalter verringert. Auch die Mütter profitieren vom Stillen. Sie erreichen beispielsweise leichter wieder ihr altes Gewicht und haben damit ein geringeres Risiko für Übergewicht.