HELIOS Kliniken Schwerin

Geschlossener Drogenentzug

Die Station 16 (Haus 38) führt seit dem 21.1.1999 als erste Station in Mecklenburg-Vorpommern einen qualifizierten Drogenentzug durch.

 

Es findet eine niedrigschwellige und überregionale Aufnahme von PatientInnen mit einem polyvalenten Missbrauchs- oder Abhängigkeitsmuster von illegalen Drogen statt. Das sehr strukturierte Behandlungssetting ermöglicht es, bereits junge PatientInnen ab dem 14. Lebensjahr mit häufig desintegrativen und unreifen Verhaltensmustern einer angemessenen Behandlung zuzuführen.

 

Im Rahmen der qualifizierten Entzugsbehandlung wird eine erweiterte allgemeinmedizinische und internistische Diagnostik auch hinsichtlich der Hepatitis- und HIV-Diagnostik durchgeführt.

 

Leichtere psychotische Störungen als auch zum Teil die oft begleitenden komorbiden Störungen können ebenfalls behandelt werden. Der polyvalente Drogenkonsum erfordert differenzierte medikamentöse Behandlungsregimes. Die Opioidabhängigkeit wird Polamidonâ- oder Subutexâ-gestützt unter Einbettung in ein mehrdimensionales Behandlungskonzept incl. Akupunktur und Aromatherapie durchgeführt.

 

Es finden Aufnahmen zur Beigebrauchsentgiftung unter Substitutionsbehandlung statt. Viele Behandlungen dienen der Komplettentgiftung bei polyvalenten Konsummustern von Alkohol, Opioiden, Cannabinoiden, Benzodiazepinen, Kokain, Amphetaminen und Halluzinogenen vor Antritt einer Rehabilitationsbehandlung oder auch anderen weiterführenden Behandlungsmaßnahmen.

 

Häufig geht es aber zunächst um eine psychische Stabilisierung und Krisenintervention im Kontext mit der Bearbeitung und Klärung sozialtherapeutischer Aspekte. Das multiprofessionelle Behandlungsteam der Station arbeitet eng eingebunden in das drogenspezifische Hilfesystem. PatientInnen werden in der Regel über eine Warteliste und telefonischen Kontakt geplant aufgenommen.

HELIOS Kliniken Schwerin

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19049 Schwerin
 
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