HELIOS Kliniken Schwerin

Stereotaktische Bestrahlung von Hirnmetastasen

Anhand von kernspintomografischen Aufnahmen, die den Tumor möglichst genau zeigen, erfolgt eine millimetergenaue Planung des zu bestrahlenden Tumorgewebes und darauf basierend die präzise Bestrahlung.

Für die eigentliche Bestrahlung wird der Kopf des Patienten schonend fixiert. So ist sichergestellt, dass die Bestrahlungsdosis auch exakt in dem zuvor genau definierten Zielgebiet eingebracht wird. Dadurch wird der Tumor effektiv bestrahlt und das umliegende gesunde Gewebe nur gering belastet.

Grundlage ist eine technische Aufrüstung der vorhandenen modernen Linearbeschleuniger. Durch die Erweiterung der Behandlungsoptionen in der Neuroonkologie Schwerin kann die Lücke zwischen der neurochirurgischen Operation und der konventionellen Bestrahlung geschlossen werden und den Patienten in Schwerin ein allumfassendes, individuelles Behandlungskonzept angeboten werden.

Insbesondere Patienten mit cerebralen Metastasen und gutartigen Tumoren der Schädelbasis (Meningeome, Neuronome), die sich einer kompletten mikrochirurgischen Entfernung entziehen, profitieren von dieser Behandlung.

Zusätzlich besteht die Möglichkeit, hirneigene Tumoren (Gliome) in der Rezidivsituation zu behandeln. Die Indikation zur Behandlung wird durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit der Kliniken für Strahlentherapie, Neurochirurgie und Neurologie innerhalb des Tumorboards des Onkologischen Zentrums gestellt und anschließend die komplexe Planung sowie die Bestrahlung durchgeführt

Terminvergabe

(0385) 520-50 71

 

 



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