HELIOS Kliniken Schwerin

Straffungsoperation der Oberarme und Oberschenkel bzw. Gesäß

Erschlaffungen der Haut und des Bindegewebes im Oberarm- oder Oberschenkelbereich sind häufig Folge eines erheblichen Gewichtsverlustes oder eines konstitutionell (erblich) bedingten, sehr starken Verlustes an elastischen und kollagenen Fasern der Haut und des Bindegewebes, meist gepaart mit einer Fettverteilungsstörung (Lipodystrophie).

 

Die sichtbare Folge der genannten Veränderungen sind hängende und sich reibende Hautpartien, die bei den Betroffenen Unwohlsein und den Wunsch zu einer Korrektur hervorrufen. Die operative Behandlung besteht in einer genau bezeichneten Ausschneidung von Haut- und Unterhautfettgewebe ggf. in Kombination mit einer Fettabsaugung (Liposuction). Die Liposuction ist ein sehr effektives "Hilfsmittel", glatte Konturen und einen zusätzlichen Straffungseffekt zu hinterlassen.

 

Als Folge von Straffungsoperationen resultieren immer sichtbare Narben.
Bei der Oberarmstraffung oder Oberschenkelstraffung ist der Operateur bestrebt, möglichst große Anteile der Narbe in die Achselhöhle (Oberarme) oder den Leistenbereich (Oberschenkel) zu verlagern. Dennoch verbleibt ein sichtbarer Narbenanteil im Bereich des Oberarms oder Oberschenkels. Am Gesäß können die Narben in der Gesäßfalte oder aber in der durch Unterwäsche zu bedeckenden Region "versteckt" werden.

 

Trotz deutlicher Verbesserung der gesamten Kontur im Operationsbereich ist dieser "Makel" nicht zu vermeiden und grundsätzlich in die Aufklärung und die Bestimmung des erreichbaren Operationszieles mit einzubeziehen. Durch eine spezielle Nahttechnik (3-schichtige Naht) gelingt es, die frühen Operationsergebnisse auch langfristig zu stabilisieren und den günstigen Narbenverlauf langfristig zu gewähren.

 

Im Regelfall sind Straffungsoperationen vom Patienten selbst zu finanzieren. Die Operation erfordert einen mindestens ein (Oberarme) - bis dreitägigen (Oberschenkel) stationären Aufenthalt und eine 1-3-wöchige Nachbehandlung bis zur Wiederherstellung der Arbeits- und Gesellschaftsfähigkeit. Eine speziell verordnete Kompressionswäsche muss für ca. 4 Wochen nach der Operation getragen werden.

Dr. med. Roland Mett

Chefarzt Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie
Tel.: 0385 343 00 26
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