HELIOS Kliniken Schwerin

Rekonstruktion

Eine weitere Säule der Plastischen Chirurgie stellen die rekonstruktiven Eingriffe zur Wiederherstellung einer normalen Körperform und Funktion dar. Wir therapieren chronische Wunden, Dekubitalulzera, Tumore der Haut und tiefer gelegenen Weichgewebe sowie akute und späte Verbrennungsfolgen.

 

Zuweisungen sind bei Dringlichkeit kurzfristig möglich.

Therapie chronischer Wunden und Dekubitalulzera

 

In Deutschland leiden schätzungsweise 5 Millionen Menschen an einer chronischen Wunde. Chronische Wunden erfolgreich zu behandeln, gehört zu den Herausforderungen der modernen Medizin.

 

Was so einfach erscheint, ist vielfach beschwerlich und kompliziert. Bei chronischen Wunden ist die Immunantwort massiv reduziert und die Infektanfälligkeit sehr ausgeprägt. Gegen Antibiotika resistent gewordene Erreger machen die Behandlung solcher Problemwunden schwierig und langwierig.

 

Neben der diagnostischen Abklärung der Ursachen sowie Therapie mit modernen Verbandsstoffen durch Zusammenarbeit mit unserem wundkompetenzzentrum bietet unsere Klinik gezielte operative Therapiekonzepte zur Deckung der Weichteildefekte an. Operative Verfahren zur Defektdeckung verkürezen den erforderlichen Behandlungszeitraum, reduzieren den ambulanten Therapieaufwand und verbessern frühzeitig die Lebensqualität der Betroffenen.

 

  • Dekubitus

Das Wundliegen eines Patienten, der Dekubitus, ist in der pflegerisch-medizinischen Versorgung immer noch ein großes Problem. 

 

Bei einem fortgeschrittenen Dekubitus (3.-4.Grades) ist eine operative Versorgung mit Wundreinigung und einer adäquaten plastischen Deckung durch eine Lappenplastik unumgänglich. Hierdurch lässt sich die Phase einer langen konservativen häuslichen Therapie, die früher oder später meist sowieso in einer Operation endet, deutlich beschleunigen. Bei stuhlinkontinenten Patienten sollte im Vorfeld die Möglichkeit eines künstlichen Darmausgangs besprochen werden. Bei einem problemlosen Verlauf ist mit einem stationären Aufenthalt von 2 Wochen zu rechnen.

 

  • Beinulzra

Beinulzera "Offene Beine" sind ein Problem in Verbindung mit vorbestehenden Erkrankungen der Beinvenen. Bei großflächigen und/oder tiefreichenden Hautläsionen ist neben der entstandenen Behandlung oft eine Hauttransplantation unumgänglich.

 

  • diabetisches Fußsyndrom

Bei Diabetikern können sich sogenannte Bagatelldefekte an Zehen, Fußsohle oder Ferse schnell zu Problemwunden entwickeln, die zu einer Gefährdung des Fußes bzw. Unterschenkels mit drohender Amputation führen.

Hier sind frühzeitig rekonstruktive Konzepte gefragt um einen Verlust funktioneller Strukturen wie Sehnen, Nerven und Knochen zu vermeiden.

 

  • arteriosklerotische Gangrän

Defekte als Folge von Durchblutungsstörungen bei Makro-/Mikroangiopathie heilen auch nach erfolgreicher Gefäßintervention (Bypasschirurgie oder Stentimplantation bzw. Gefäßaufweitung) nicht immer zufriedenstellend. Narben und fehlende Weichgewebsbedeckung vor allem an Belastungsbeanspruchten Bereichen der häufig betroffenen Füße führen zu fortbestehenden Beeinträchtigungen, welche nicht immer durch orthopädisches Schuhwerk ausreichend kompensiert werden können. Lappenplastiken können hier die Situation verbessern, da einerseits die Defekte schneller zur Abheilung gebracht werden und andererseits daraus eine gebesserte Belastbarkeit der Weichgewebsbedeckung resultiert.

 

  • sekundäre Wunddefekte

Sekundäre Wunddefekte nach Wundkomplikationen als Folge vorangegangener Operationen konnen ebenfalls durch plastisch chirurgische Behandlungskonzepte schneller zum Abheilen gebracht werden. Alternative Behandlungskonzepte einschließlich einer langwierigen Vakuumtherapie lassen sich dadurch mitunter verkürzen.

Resektion und plastische Deckung von Tumoren der Haut und tiefer gelegenen Weichgewebe

 

Neben der Behandlung des Mammakarzinoms sind wir im interdiziplinären Verbund mit den anderen spezialisierten Fachrichtungen in die Behandlung von gut- und bösartigen Tumoren des Kopfes, des Rumpfes oder der Extremitäten integriert bzw. primär operativ tätig.

 

Zuweisungen sind bei Dringlichkeit kurzfristig möglich.

 

Spezielle Auskünfte erhalten Sie über unser Sekretariat: (0385) 343-00 26

Dr. med. Roland Mett

Chefarzt Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie
Tel.: 0385 343 00 26
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