HELIOS Kliniken Schwerin

Brustwarzenkorrektur/ Schlupfwarzen

Als "Schlupfwarzen" werden stark eingezogene Brustwarzen bezeichnet, die meist über lange Zeit bestehend, zu einer kompletten Abflachung und Deformierung der Brustwarze führen. Ursächlich liegt eine Verkürzung der zentralen Milchgänge zu Grunde. Neben der Unfähigkeit zum Stillen u. a. durch die fehlende Aufrichtung der Mamille bei Berührung, besteht bei den Betroffenen sowohl ein funktionelles, als auch kosmetisches Problem. Oftmals handelt es sich um Folgen abgelaufener Entzündungen der Brust. Des weiteren können eingezogenen Brustwarzen auch wiederkehrende Entzündungen verursachen.

 

Die gängigen operativen Maßnahmen zielen darauf hin, die Brustwarze zu evertieren und zu verlängern. Dies gelingt bei kosmetisch guter Schnittführung am Warzenhofrand und nur durch eine komplette Abtrennung aller Milchgänge, wodurch ein endgültiger Verlust der Stillfähigkeit eintritt. Dieser Eingriff ist daher erst nach Abschluss der Familienplanung zu empfehlen. Im Vorfeld kann eine nichtoperative Behandlung versucht werden.
Durch Anlegen einer kleinen fingerhutähnlichen Saugkappe mit Unterdruck kommt es nach 10-12 Wochen zur Verlängerung der Milchgangsstrukturen und zur gewünschten Mamillenaufrichtung.

 

Von der typischen "Schlupfwarzenbildung" abzugrenzen ist die plötzlich aufgetretene und zunehmende Einziehung der Brustwarze. Hier ist der Ausschluss einer bösartigen Brusterkrankung notwendig.

 

Die erforderliche Kompetenz eines Brustzentrums und erfahrener Brustoperateure finden Sie bei uns. Zur Beratung und Information vereinbaren Sie bitte einen Termin in unserer Sprechstunde.

Dr. med. Roland Mett

Chefarzt Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie
Tel.: 0385 343 00 26
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