HELIOS Kliniken Schwerin

Was bedeutet Neurochirurgie?

Die Neurochirurgie umfasst als medizinisches Fachgebiet die Erkennung und operative Behandlung von Erkrankungen, Fehlbildungen und (Folgen von) Verletzungen des zentralen und peripheren Nervensystems.

Dabei ist die Neurochirurgie ein eigenständiges Fachgebiet. Wir behandeln Verletzungen des Hirnschädels und der Wirbelsäule sowie ihre Folgen. Außerdem beschäftigen wir uns mit Tumoren , Missbildungen und Blutungen des Gehirns und Rückenmarks. Ein weiterer Schwerpunkt sind degenerative Erkrankungen der Wirbelsäule, insbesondere Bandscheibenschäden.

Funktionelle Störungen wie Epilepsie, Schmerz, Spastik u.ä. können oft neurochirurgisch operativ behandelt werden.

Wann und wie erfolgt eine Behandlung bei uns?

Sollte durch Ihren behandelnden Hausarzt, Neurologen oder Orthopäden eine neurochirurgische Erkrankung festgestellt werden, erfolgt in erster Linie die Vereinbarung eines ambulanten Vorstellungstermins in einer unserer neurochirurgischen Spezialambulanzen. Notwendig hierzu ist eine Überweisung Ihres Arztes.

Falls dann eine weiterführende stationäre Diagnostik oder Therapie notwendig ist, erhalten Sie von uns zeitnah einen Aufnahmetermin. An diesem Termin erscheinen Sie bitte bis 9 Uhr in der zentralen Anmeldung.

Eine notfallmäßige Behandlung ist rund um die Uhr über die Rettungsstelle oder zentrale Notaufnahme möglich.

Nach Abschluss der stationären Therapie erhält jeder Patient einen Arztbrief. In diesem ist neben dem bisherigen Verlauf festgelegt, wie die Behandlung nach Entlassung weitergeführt werden sollte.

Spezialambulanzen

Spezialambulanz bei Chefarzt PD Dr. Oliver Heese
Montag ab 08:00 Uhr

 

Spezialambulanz Schmerz (Ansprechpartner Dr. Sebastian Payer und Tobias Paul)
Dienstag ab 08:00 Uhr

 

Spezialambulanz Wirbelsäule (Ansprechpartner Tobias Paul)
Mittwoch und Donnerstag ab 08:00 Uhr

Was ist zur stationären Therapie mitzubringen?

Allgemein notwendige Dinge

 

  • Versicherungskarte
  • Vorbefunde und Bilder
  • Medikamentenliste und Medikamente für mindestens 2 Tage
  • Allergiepass, Implantatpass, Röntgenpass etc.
  • Patientenverfügung / Vorsorgevollmacht
  • Medizinische Hilfsmittel: Prothesen, Gehhilfen, Hörgeräte, Diabetikerutensilien

 

Persönliche Dinge:

 

  • Hygieneartikel
  • Nachtwäsche
  • Bademantel
  • Bequeme Kleidung
  • Badelatschen
  • Feste Schuhe
  • Etwas Bargeld für Telefon, Zeitung etc.

Terminabsagen und notwendige Rücksprachen

Bitte sagen Sie uns so früh wie möglich, wenn Sie den stationären Aufnahmetermin nicht wahrnehmen können. Dies ist insbesondere notwendig, wenn zwischenzeitlich andere Erkrankungen, insbesondere Infekte auftreten.

Rücksprache sollten Sie auch mit uns halten wenn plötzlich neue Medikamente , evt. Antibiotika verordnet werden. Falls Sie blutverdünnende Medikamente (Falithrom, Plavix, Iscover, Aspirin, ASS o.ä.) einnehmen, muss vor der stationären Aufnahme abgeklärt werden, ob ein Absetzen oder Ersetzen möglich ist. Ansonsten ist in den meisten Fällen keine Operation oder diagnostische Punktion möglich!

Bei Vorliegen von Diabetes (Zuckerkrankheit) und der Einnahme von Tabletten gegen den Zucker, wie z. B. Glucophage (Metformin), muss dieses Medikament, in Rücksprache mit Ihrem Hausarzt, 3 Tage vor der Operation abgesetzt werden.

 

Eine Absprache oder Terminänderung ist über unser Sekretariat unter (0385) 520-27 50 möglich.

Priv.-Doz. Dr. med. Oliver Heese

Chefarzt Neurochirurgie und Wirbelsäulenchirurgie
Tel.: 0385 520-27 50
Fax.: 0385 520-27 55
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