. .

Urogynäkologie

Speziell bei der Behandlung der weiblichen Harninkontinenz und der Senkungszustände der Geschlechtsorgane bestehen überdurchschnittliche Erfahrungen in unserer Klinik, so dass auch komplizierte Formen und Rezidive behandelt werden können.

 

Beckenbodenzentrum

 

Die Beckenbodenchirurgie und die Behandlung der Blasenschwäche ist seit Jahrzehnten eine besondere Expertise der Klinik. Alle gängigen Standardverfahren werden nach eingehender Diagnostik durchgeführt. Auch für die Situation beim Wiederauftreten des Problems haben wir erfolgreiche Verfahren anzubieten. Wir verwenden in der Rezidivsituation auch Netzimplantate, um Stabilität zu erreichen, wenn das eigene Gewebe dies nicht mehr vermag.

 

Inkontinenz- und Prolapschirurgie:

Die Klinik ist ein Zentrum für die Abklärung und Behandlung von Senkungszuständen der Uro-Genitalorgane und von Miktions- und Kontinenzstörungen. Es besteht eine langjährige Erfahrung mit der Beratung und Behandlung von Rezidiven und Komplikationen nach Voroperationen. Bei komplexen Erkrankungen des Urogenitalsystems und des Gastrointestinaltraktes, z.B. Fisteln, besteht eine enge Kooperation mit der Urologischen und Chirurgischen Klinik. Zwei urodynamische Messplätze zur Abklärung von Funktionsstörungen der Urogenitalorgane stehen ebenso zur Verfügung, wie alle Techniken der anatomischen Abklärung durch Introitus-/ Perinealsonographie, radiologische Techniken inkl. MRT und Endoskopie.

 

Auch im Bereich der Darmschwäche werden alle diagnostischen Verfahren angeboten, um die optimale Behandlung für Sie herauszuarbeiten.

 

In enger Zusammenarbeit mit der Physiotherapie werden Frauen begleitend konservativ betreut. Operativ kommt, der individuellen Problematik angepasst, das gesamte Spektrum der vaginalen und abdominalen Operationen zur Anwendung. Es werden jährlich über 500 solcher Eingriffe durchgeführt.  

 

Injektionen in die Harnröhrenwand (Macroplastique, Zuidex) werden gemeinsam mit der Urologie ebenso durchgeführt wie Korrekturoperationen nach Komplikationen vorangegangener Eingriffe.

Blasenentleerungsstörungen nach vorangegangenen Prolaps- und Inkontinenzoperationen werden nach subtiler Vordiagnostik seit Jahren erfolgreich korrigiert, ebenso Kohabitationsstörungen durch Narben oder teilweisen Verlust der Scheide.

 

 
Urodynamische Messung:

 

Die urodynamische Messung (= Blasendruckmessung) ist ein Grundbaustein der Inkontinenzdiagnostik. Sie dauert ca. eine halbe Stunde und ist ein nicht belastendes Verfahren, welches die Art, Schwere und die eventuelle Ursache der Inkontinenz aufzeigt. Im Verlauf der Untersuchung wird zunächst die nach dem Toilettengang in der Blase verbleibende Restharnmenge gemessen. Anschließend wird ein spezieller Katheter in die Blase eingelegt. Über diesen wird die Blase langsam mit Wasser aufgefüllt und gleichzeitig erfolgt die Druckmessung. Eine weitere dünne Drucksonde wird in den After eingeführt, um den Druck im Körper zu messen. Um die Belastbarkeit der Blase und Harnröhre zu testen, wird die Patientin bei der Untersuchung mehrmals aufgefordert zu husten.

Nach der Druckmessung erfolgen noch eine normale gynäkologische Untersuchung und eine Sonographie.

 

 

Termine zur Beckenbodensprechstunde oder zur urodynamischen Messung bekommen Sie in der Ambulanz unter der Telefonnummer (0385) 520-23 05.

 

 

Name

Funktion

Telefon

Dr. med. Stephan Henschen

Chefarzt

(0385) 520-23 00

Dipl. Med. Ralf Lazar

Oberarzt

(0385) 520-42 97

Christiane Severin

Oberärztin

(0385) 520-54 39

So erreichen Sie uns

HELIOS Kliniken Schwerin

Chefarzt
Dr. med. Stephan Henschen

 

Wismarsche Straße 393-397
19049 Schwerin

 

Telefon: (0385) 520-23 00

E-MAIL