HELIOS Kliniken Schwerin

Raucherentwöhnung

Tabak ist als Genussmittel zunehmend in Verruf geraten. Was lange Zeit als Ausdruck eines selbstbestimmten Lebensstils galt, wird heute überwiegend als Problem gesehen. Darum würden viele Nikotinsüchtige das Rauchen lieber heute als morgen aufgeben. Doch das ist oft leichter gesagt als getan.

Anfänglich mit den Kliniken für Pneumologie und Diabetologie/Rheumatologie und Angiologie beschäftigen wir uns in den HELIOS Kliniken Schwerin seit 2005 intensiv mit der Raucherentwöhnung. Mittlerweile wird das Angebot multiprofessionell und fachübergreifend von den HELIOS Kliniken Schwerin als Angebot für alle aufhörbereiten Bürger der Region angeboten.
Die Raucherentwöhnung ist neben der Raucherberatung für alle Patienten ein wesentliches Element unserer Bemühungen um ein rauchfreies Krankenhaus.  Wir unterstützen zusätzlich alle stationär behandelten Patienten mit Nikotinersatzpräparaten beim Rauchstopp.

Das Rauchen ist auf dem gesamten Klinikgelände und allen Gebäuden verboten und nur in dafür bestimmten Raucherpavillons oder Raucherbereichen erlaubt. Die HELIOS Kliniken Schwerin bieten einen umfassenden Schutz vor Passivrauchen und differenzierte Hilfsangebote zum Rauchstopp an. Wir sind deswegen als einer der ersten Maximalversorger in Deutschland 2008 mit dem Silber-Zertifikat des Deutschen Netzwerkes Rauchfreier Krankenhäuser und Gesundheitseinrichtungen DNRfK ausgezeichnet worden.


Das Entwöhnungsprogramm „Nichtraucher in 6 Wochen“ findet regelmäßig in Intervallen statt und beinhaltet je eine zweistündige Sitzung pro Woche.
Bei den ersten beiden Terminen geht es in erster Linie um Informationen und gesundheitliche Risiken und die individuelle Analyse der persönlichen Rauchrituale. Es werden der Nichtrauchertag festgelegt und auch Empfehlungen zur medikamentösen Nikotinersatztherapie gegeben. Unser Fachteam begeleitet die Teilnehmer bei der Stabilisierung und Rückfallprävention. Sie erhalten Ernährungsratschläge und Hilfe bei der Bewältigung von Suchtdruck. Auf diese Weise wird die Lebensqualität gesteigert und man erlangt mehr persönliche Freiheit.

Zu Beginn des Kurses werden Gebühren in Höhe von 125 EURO fällig. Die Rückerstattung eines Großteils der Kosten durch die meisten Krankenkassen ist möglich. Wir beraten Sie gern.

Genaue Termine und die Möglichkeit zu einem persönlichen Gespräch gibt es in der Suchtambulanz unter (0385) 520-34 32.

Dr. med. Markus Stuppe

Chefarzt Abhängigkeitserkrankungen
Tel.: 0385 520-32 82
Fax.: 0385 520-32 75
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