In der Klinik für Abhängigkeitserkrankungen wird seit über 30 Jahren Hilfe für Menschen mit einem Suchtproblem angeboten.
Wir bieten Behandlung nicht nur bei den stoffgebundenen Abhängigkeitserkrankungen wie der Alkoholabhängigkeit oder der Abhängigkeit von illegalen Drogen an, sondern auch bei stoffungebundenen Abhängigkeiten, z.B. pathologisches Glückspiel und auch neu bei den sog. Verhaltenssüchten, insbesondere bei Medienabhängigkeit.
Die exzessive Beschäftigung mit Computerspielen und Onlinewelten wird in den letzten 5 Jahren verstärkt diskutiert. Aber nicht jede Phase von intensivem Spiel, Chat oder ähnlichem ist gleich eine Abhängigkeit.
Von einer Sucht kann erst gesprochen werden, wenn mehrere der folgenden Symptome zusammenkommen:
In diesem Zusammenhang kommt es oft zu erheblichen sozialen Schwierigkeiten wie Problemen in der Schule oder am Arbeitsplatz.
Bei solchen Schwierigkeiten bieten wir in unserer Institutsambulanz eine Spezialsprechstunde für Betroffene mit exzessiven Medienkonsum und Medienabhängigkeit an.
Ansprechpartner in der Klinik ist Herr Dipl. Psych. Alexander Groppler. Termine sind nach Vereinbarung möglich unter (0385) 520-34 32.
Bitte bringen Sie einen Überweisungsschein Ihres Hausarztes mit.
Bei entsprechender Indikation ist auch eine stationäre Therapie auf einer unserer Stationen für qualifizierte Entzugsbehandlung oder in der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, -psychotherapie und -psychosomatik möglich.
Für allgemeine Fragen - auch der Angehörigen - möchten wir auf die Beratungsstelle für exzessive Mediennutzung und Medienabhängigkeit der Ev. Suchtkrankenhilfe Mecklenburg-Vorpommern in Schwerin hinweisen.
Wir arbeiten seit der Gründung 2006 in enger Kooperation mit dieser Mediensuchtberatungsstelle zusammen.