. .

05.01.12

Perfekte Bedingungen für die Ausbildung

Im Mikroskopierraum des Lehrlabores können bis zu fünf Auszubildende gleichzeitig dasselbe Präparat betrachten

Lehrlabor in den HELIOS Kliniken Schwerin modernisiert

 

Viele wissen es vielleicht gar nicht: in den HELIOS Kliniken Schwerin gibt es bereits seit mehr als 30 Jahren ein Lehrlabor, in dem die Berufliche Schule für Gesundheit und Sozialwesen ihre Medizinisch-technischen Laboratoriumsassistenten (MTLA) praktisch ausbildet. Im vergangenen Jahr wurde das Lehrlabor vollständig modernisiert und bietet nun optimale Bedingungen für Lehrer und Auszubildende.

 

Ein knappes halbes Jahr hatten die Umbauarbeiten auf dem südlichen Ende der Ebene 3 im Haus 6 gedauert. Im Dezember erstrahlte das Lehrlabor dann in einem neuen, hoch modernen Glanz. Seither hat die MTLA-Ausbildung noch einmal an Qualität gewonnen. „Ich bin stolz auf diese neuen Räume und freue mich mit den Lehrern und Auszubildenden über diese tollen Bedingungen. Ich bin immer wieder froh, dass wir mit den HELIOS Kliniken Schwerin einen verlässlichen Kooperationspartner für die Ausbildung in den Gesundheitsfachberufen haben“, sagt Cornelia Wossidlo, Schulleiterin der Beruflichen Schule für Gesundheit und Sozialwesen.

Durchschnittlich 20 bis 25 junge Männer und Frauen aus Mecklenburg-Vorpommern beginnen jedes Jahr ihre MTLA-Ausbildung in Schwerin. Es ist eine interessante und anspruchsvolle Ausbildung, die drei Jahre dauert. Die fertig ausgebildeten Laborassistenten haben sehr gute Chancen, auf dem Arbeitsmarkt eine Anstellung zu finden. „Die Absolventen aus Schwerin haben auch über die Region hinaus einen sehr guten Ruf“, sagt Berufsschullehrerin Birgit Loheit. „Dass wir durch die Modernisierung die Ausbildungsqualität noch einmal verbessern können, ist nahezu perfekt.“

Nach Fachbereichen getrennt stehen Lehrern und Azubis in den HELIOS Kliniken Schwerin die modernisierten Räume zur Verfügung. Ganz intensiv, in Gruppen von acht Schülern, wird ihnen hier das praktische Wissen in der Hämatologie, klinischen Chemie, der Blutgruppen- und Infektionsserologie vermittelt. Das Highlight ist jedoch ein Dunkelraum mit Fluoreszenzmikroskop. Hier lernen die Azubis, Autoantikörper nachzuweisen – Spezialwissen, das weit über die Grundlagenvermittlung hinaus geht.

Auch ein moderner Klassenraum mit Internetanschluss und Beamer steht für den theoretischen Unterricht zur Verfügung. „Im Zuge der Umbauarbeiten im Haus 6, die das Mutter-Kind-Zentrum betreffen, bot es sich an, auch das Lehrlabor zu modernisieren“, sagt Klinikgeschäftsführer Dr. Hagen Marin. „Eine Investition in die Zukunft junger Menschen ist immer eine lohnenswerte Investition.“