HELIOS Kliniken Schwerin

Ereignisse im Jahr 2010

30 Jahre Frauenklinik

Am 15. April 1980 zog die Frauenklinik als erster Fachbereich in das neu gebaute Bezirkskrankenhaus Schwerin auf den Lewenberg in die Wismarsche Straße.

Bis heute hat sich vieles in der Betreuung der werdenen Mütter getan. Es gab drei große Räume mit je zwei Entbindungsbetten. Begleitpersonen waren daher bei der Geburt nicht zugelassen. Die Räume waren bis an die Decke gefliest und neonbeleuchtet, die Abläufe recht technisch.

Wochenstation und Säuglingsstation waren strikt voneinander getrennt. Eine intensive individuelle Betreuung war in den 80er-Jahren schon aufgrund der hohen Geburtenzahlen kaum möglich. Bis zu zehn Geburten am Tag waren keine Seltenheit. 1985 war das Rekordjahr mit 2.841 Geburten.

Inzwischen hat sich viel verändert. Neben der wachsenden Qualität der medizinischen Betreuung ist das Wohlbefinden der Mütter immer wichtiger geworden. Bis heute sind mehr als 50.000 Geburten zu verzeichnen.

Erster Bauabschnitt der neuen Notaufnahme eingeweiht

Am Morgen des 8. Mai eröffneten Geschäftsführung der HELIOS Kliniken Schwerin, Mitarbeiter der Zentralen Notaufnahme und Vertreter der Stadt Schwerin den ersten fertiggestellten Bauabschnitt.

"Wir sind stolz, erste Teile des neuen modernen Gesichts der Notaufnahme präsentieren und in Betrieb nehmen zu können. Auf der einen Seite verbessern sich dadurch die Behandlungsmöglichkeiten für unsere Patienten deutlich. Auf der anderen Seite kommen die verbesserten Arbeitsbedingungen aber auch unseren Mitarbeitern zugute", freut sich Enrico Jensch, Geschäftsführer der HELIOS Kliniken Schwerin.

Es gibt zwei neue Schockräume für intensivpflichtige Patienten, direkt daneben einen Notfall-Operationsraum, in dem überlebenswichtige Eingriffe vorgenommen werden können. Zudem wurden ein neuer behindertengerechter Zugang und eine neue Wagenhalle für Rettungswagen in Betrieb genommen.

Mehr Transparenz als Entscheidungshilfe

Seit April 2010 haben es die HELIOS Kliniken Schwerin schwarz auf weiß: Im bundesweiten Vergleich aller Kliniken, die sich zur "Initiative Qualitätsmedizin" (IQM) zusammengeschlossen haben, liegen die Schweriner Kliniken weit vorn.

Die Gesundheit gehört zu den wertvollsten Dingen, die der Mensch besitzt. Deshalb bemühen sich die meisten, sie nach Kräften möglichst lange zu erhalten. Der Mediziner oder das Krankenhaus, dem die Patienten ihr Vertrauen schenken können, spielt dabei eine entscheidende Rolle. Viele verließen sich bislang ausschließlich auf die Empfehlungen ihrer Hausärzte oder die Erfahrungen anderer Patienten.

Innerhalb der "Initiative Qualitätsmedizin" stellen sich die HELIOS Kliniken Schwerin nicht nur dem bundesweiten Vergleich, sondern bieten potenziellen Patienten die Möglichkeit, anhand einheitlicher Kriterien die für sie beste Wahl zu treffen. "Ziel dieser Initiative, zu der aktuell 122 Kliniken gehören, ist es, die Ergebnisse der Behandlungen für niedergelassene Ärzte und Patienten transparent zu machen", sagt Enrico Jensch, Geschäftsführer der HELIOS Kliniken Schwerin, "und in der Folge da, wo es notwendig ist, die Qualität der Behandlung zu verbessern."

Die Ergebnisse, welche die IQM Mitte April veröffentlichte, bescheinigen dem hiesigen Krankenhaus eine erstklassige Behandlung der Patienten.

Nach Hause mit dem Storchentaxi

Seit dem 22. Juni 2010 sind in Schwerin und Umland drei sogenannte "Storchentaxis" unterwegs. Sie bringen Mütter mit ihren Neugeborenen sicher und bequem von der Entbindungsstation der HELIOS Kliniken Schwerin nach Hause.

Franziska Scheer war die erste, die den neuen Service der HELIOS Kliniken Schwerin in Zusammenarbeit mit der Schweriner Taxigenossenschaft testete. Mit dabei: Ihr am 19. Juni geborener Sohn Nils. Die neuen Storchentaxis, die auch weiterhin als reguläre Taxis fahren, sind natürlich mit Babyschale und Rückhaltevorrichtung ausgestattet - Sicherheitsvorrichtungen, die in so manchem Privatauto anfangs vielleicht noch fehlen.

"Mit dem Storchentaxi tragen wir dem Sicherheitsbedürfnis junger Eltern Rechnung", sagt Dr. Hagen Marin, Geschäftsführer der HELIOS Kliniken Schwerin.Das Angebot richtet sich an Mütter, die mit ihrem Baby aufgrund der beruflichen Einbindung der Familienmitglieder nicht oder erst spät von der Klinik abgeholt werden können. Auch Alleinerziehende profitieren von dem Service, denn sie kommen ganz bequem und sicher nach Hause. Ein weiterer Pluspunkt: Die Kosten für die Heimfahrt im Umkreis von Schwerin übernehmen die HELIOS Kliniken Schwerin.

Mittel für neues Projekt stehen bereit

Die Geburt eines Kindes ist ein aufregendes und anstrengendes Ereignis. Das neue Eltern-Kind-Zentrum in den HELIOS Kliniken Schwerin wird die ersten Schritte in eine gemeinsame Zukunft für Familien noch angenehmer gestalten. Unterstützung erhält das Projekt durch die Bereitstellung von 3,25 Millionen Euro Fördermitteln seitens des Landes.

Den entsprechenden Fördermittelbescheid überreichte Gesundheitsministerin Manuela Schwesig am 24. September den Geschäftsführern der HELIOS Kliniken Schwerin, Enrico Jensch und Dr. Hagen Marin. Das Eltern-Kind-Zentrum, das in Ebene 1 von Haus 6 aufgebaut wird, ermöglicht Müttern, ihre Neugeborenen rund um die Uhr bei sich zu haben.

Dafür stehen 16 Zimmer zur Verfügung, von denen zwei Familienzimmer sind, sodass auch Väter die ersten aufregenden Stunden und Tage miterleben können. Daneben sind drei Einzelzimmer, neun Zwei-Bett- sowie zwei Drei-Bett-Zimmer geplant. Kreißsaal und OP werden sich auf gleicher Ebene befinden. Das spart Wege und im Notfall Zeit. "Mit dem Eltern-Kind-Zentrum können wir noch besser als zuvor auf die Bedürfnisse der Patienten eingehen", sagt Enrico Jensch. Die Baumaßnahmen werden vorraussichtlich noch bis Ende 2011 dauern.

30 Jahre Frauenklinik

Erster onkologischer Pflegetag

Eröffnung der umgebauten Notaufnahme



Über uns