HELIOS Kliniken Schwerin

Ereignisse im Jahr 2008

Neue Linearbeschleuniger für die Strahlenklinik

Für die gerade errichtete Strahlenklinik trafen Anfang Januar 2008 zwei neue Linearbeschleuniger ein.

Diese modernste Technik der bildgestützten Strahlentherapie garantiert die gezieltere Bekämpfung von Tumoren.

Ein dreidimensionales Bild des Tumors ermöglicht die genaue Abstimmung der Strahlungsdosierung auf den Tumor und seine verschiedenen Bereiche.

Nebenwirkungen werden so verringert, die Heilungsraten erhöht und die Lebensqualität gesteigert.

Seit März 2008 arbeiten die zwei Linearbeschleuniger nun schon im Parallelbetrieb verborgen hinter den drei Meter dicken Bunkerwänden der Strahlenklinik.

Bauoperationen abgeschlossen – Umzug der drei Kopfkliniken (HNO, MKG, Auge)

Im März 2008 gehen die langjährigen Renovierungs-, Sanierungs- sowie Um-, Aus- und Neubauten auf dem Gelände der HELIOS Kliniken Schwerin ihrem Ende entgegen.

Nach dem der letzte Außenstandort, die Strahlenklinik umgezogen ist, zieht es nun auch die drei Kopfkliniken, die Klinik für Augenheilkunde, die Klinik für Hals-Nasen-Ohren und die Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie vom Geländer der Flemmingklinik in das Haus 2 des Klinikums.

Für diese Kliniken entstanden auf der Ebene 0 des Hauses 2 neue Ambulanzen, ein Operationszentrum sowie sanierte Stationsräume.

Damit geht wohl eine der umfangreichsten Bauoperationen der Landeshauptstadt zu Ende.

Bereits am 24. Juli 1998 erfolgte der erste Spatenstich für das neue Haus 0. In den darauffolgenden 10 Jahren entstanden daneben der neue Empfangsbereich der HELIOS Kliniken Schwerin, die neue Krankenhausapotheke, eine moderne Krankenhaus sowie zwei neue Bettenhäuser.

Schätzungen zufolge beläuft sich die Investitionssumme des Landes, der Stadt und der HELIOS Kliniken auf rund 125 Millionen Euro.

Neue Strahlenklinik auf dem Friedensberg wurde offiziell eröffnet

Die neue Strahlenklinik gliederte sich als letzter Außenstandort im März 2008 in den Komplex der HELIOS Kliniken Schwerin ein.

In Anwesenheit des damaligen Ministerpräsidenten Mecklenburg-Vorpommerns, Dr. Harald Ringstorff und des Ersten Stellvertretenden Oberbürgermeisters, Dr. Wolfram Friedersdorff wurde die neue Klinik am 21. Mai 2008 offiziell übergeben.

In der Behandlungsqualität der Bürger Schwerins und Umgebung sei die neu gebaute Strahlenklinik ein Quantensprung, so Franzel Simon, Geschäftsführer der HELIOS Kliniken Schwerin.

Eröffnung der Tagesklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie

Im Juni 2008 wurde die neue Tagesklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie auf dem Gelände der Carl-Friedrich-Flemming-Klinik eröffnet.

Zwölf Behandlungsplätze stehen hier Kindern und Jugendlichen zur Verfügung, bei denen eine vollstationäre Aufnahme nicht oder nicht mehr notwendig ist, eine ambulante Behandlung jedoch nicht ausreicht.

Zuwachs in der Abteilung Reittherapie der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie

Pony "Goliath" ist im September 2008 zum "Team" der Therapiepferde gestoßen.

Damit ist das Schimmelpony nun eins von sechs Pferden das die Reittherapie der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie unterstützt.

Bereits seit 1991 wird die Reittherapie auf dem Gelände der jetzigen HELIOS Kliniken praktiziert.

Der Umgang mit den Pferden und mit den ebenfalls auf dem Klinikgelände lebendenden Tieren; Ziege, Schaf, Katze und Hund, hilft den Patienten Vertrauen zu entwickeln und bestehende Ängste abzubauen.

Für Goliath ist die Reittherapie ein Neuanfang. Früher Zirkuspferd, landete er nach einem Unfall in einer Tierklinik.

Karin Hartung, Therapeutin der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, suchte nur zufällig die Tierklinik auf, nahm nach Absprachen mit der Klinikleitung, Pony Goliath jedoch sofort ins "Team" auf.

PET-CT ermöglicht präzisere Diagnosen durch gekoppelte Untersuchungen

Seit November 2008 steht dem Institut für Nuklearmedizin der HELIOS Kliniken Schwerin ein PET-CT (Positronen-Emissions-Tomograph und Computer-Tomograph) mit einem Listenpreis von 2,4 Millionen Euro zur Verfügung.

Dieser stellte und stellt einen Riesengewinn für die Krebspatienten in Mecklenburg-Vorpommern dar.

In ganz Deutschland gab es zu diesem Zeitpunkt nur 50 fest installierte PET-CTs, Schwerin war der erste Standort in Mecklenburg-Vorpommern.

Das Gerät ermöglicht den parallelen Ablauf von zwei sich ergänzenden Untersuchungsverfahren.

Mittels der Positronen-Emissions-Tomographie kann nach der Gabe von 18-Fluor markierter Glukose im Körper Gewebe mit erhöhtem Zuckerstoffwechsel dargestellt werden, wie beispielsweise Metastasen, Entzündungen oder auch Tumore - selbst milimeterkleine Wucherungen können so aufgespürt werden.

Die Computer-Tomographie lokalisiert diese Herde im Anschluss.

Dr. med. Bernd Höwner, damals Chefarzt des Instituts für Nuklearmedizin erklärte diesen Prozess folgendermaßen: "Man kann sich das vielleicht so vorstellen: Wenn man aus dem All auf Nordamerika schauen würde und über den USA ein Unwetter sieht, so würde das dem PET-Bild entsprechen, das CT-Bild dann den Grenzen der einzelnen Länder.

Die 'Fusion' beider ergibt die genaue Lage des 'Unwetters'."

Patientencafé für Menschen mit Nierenleiden eröffnet

"Wir möchten unseren Patienten und allen anderen Betroffenen mit Nierenerkrankungen ein Anlaufpunkt geben", so Privatdozent Dr. med. Norbert Braun, damaliger Chefarzt der Nephrologie- und Dialysestation.

Viele Dialysepatienten haben auch nach Jahren der Behandlung noch Fragen zur Krankheit und ihrer Situation als Betroffene.

Hier setzt das Patientencafé für Menschen mit Nierenleiden an.

In gemütlichen Rahmen mit dialysegerechten Kaffee und Kuchen haben die Besucher hier die Möglichkeit, sich umfassend zu informieren und sich mit anderen Betroffenen auszutauschen.

Auch für Angehörige soll das Café eine dauerhafte Unterstützung bieten.

Nahezu 73 Prozent der Dialysepatienten leben im Kreis der Familie, und so ist es wichtig, dass auch diese mit den Anforderungen umgehen kann.

Neuer Linearbeschleuniger

Eröffnung der Strahlenklinik



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