HELIOS Kliniken Schwerin

Ereignisse im Jahr 2005

Ästhetikzentrum an den HELIOS Kliniken Schwerin eingerichtet

Für einige sind Schönheitsoperationen der einzige Weg wieder ein normales Leben führen zu können.

Ob es der Wunsch nach dem perfekten Aussehen oder aber die Behandlung nach schweren, zum Teil entstellenden Unfällen ist, das im März 2005 ins Leben gerufene Ästhetikzentrum der HELIOS Kliniken Schwerin kann beidem gerecht werden.

Das Zentrum für plastische und ästhetische Medizin besteht aus einem interdisziplinären Ärzteteam aus verschiedenen Fachkliniken, wie der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, der Handchirurgie, der Hautklinik, der Hals-Nasen-Ohren-Klinik sowie der Abteilung für Mamma- und ästhetische Chirurgie.

Unter Leitung von Dr. Roland Mett gehören Operationen, wie Brustvergrößerungen, Brustverkleinerungen, Fettabsaugen (Liposuktion), Bauchdeckenstraffungen, Narbenkorrekturen, Gesichtsstraffungen (Facelift) und Lidstraffungen (Blepharoplastik) seit diesem Zeitpunkt ebenfalls zum Leistungsspektrum der HELIOS Kliniken Schwerin.

Schweriner Pathologie zieht auf den Friedensberg

Mit dem Umzug der Pathologie von der Werderstraße auf den Friedensberg verbesserten sich die arbeitstechnischen und methodischen Bedingungen erheblich.

Der wichtigste Vorteil war vor allem der schnelle Kontakt und die intensive Zusammenarbeit mit den anderen medizinischen Fachrichtungen. Fallbesprechungen der Tumorteams können ab diesem Zeitpunkt schneller und unkomplizierter einberufen werden.

Zu Gewebeproben, direkt aus dem OP-Saal, können mithilfe des Schnellschnittverfahrens Befunde minutenschnell geliefert werden.

Neues MRT

Im Mai 2005 verbessern die HELIOS Kliniken Schwerin durch den Kauf eines neuen Magnetresonanztomographiegerätes (MRT) die Diagnostik im Röntgenbereich.

Das "Avanto 1,5 Teslar" war zu der Zeit das modernste Gerät dieser Art in der Region, so Dr. Andreas Lienemann, Chefarzt des Instituts für Röntgendiagnostik.

Mit einer parallelen Bildgebung ist das neue Ganzkörpergerät wesentlich schneller als das herkömmliche MRT.

Dies bedeutete kürzere Untersuchungszeiten für die Patienten sowie mehr Untersuchungen mit einer besseren Bildqualität.

Carl-Friedrich-Flemming-Klinik feiert 175.Jubiläum

Im Jahr 1830 wurde die Carl-Friedrich-Flemming-Klinik als "Großherzogliche Irrenanstalt Sachsenberg" eröffnet und war damit das erste eigens für die Behandlung psychisch erkrankter Menschen errichtete Gebäude in Deutschland.

Unter Leitung des zu seiner Zeit führenden europäischen Psychiaters Carl Friedrich Flemming galt die Klinik als einzigartig in Deutschland und wurde als Modelleinrichtung weit über die Grenzen Mecklenburg-Vorpommerns bekannt.

Die Unterbringung von 150 "heilbaren" Patienten wurde bald durch die Aufnahme von "Tobsüchtigen und Unheilbaren" ergänzt. Die Vielzahl arbeitstherapeutischer Maßnahmen in der hauseigenen Bäckerei und Viehwirtschaft und in verschiedenen Handwerken stellte die Selbstversorgung der Einrichtung sicher.

In den 1920er Jahren wurde das therapeutische Angebot unter anderem durch die Anschaffung von Musikinstrumenten, Radioanlagen und Ruderbooten erweitert.

Der damalige Ludwigsluster Garteninspekteur ließ bereits in den Anfangsjahren der Klinik einen großen Park anlegen. Dieser stellt aufgrund seiner Lage am Schweriner Ziegelsee und einer Vielzahl an seltenen Pflanzen und Bäumen auch heute noch eine besondere landschaftliche Schönheit dar. Mit 295 vollstationären Behandlungsplätzen spielte die Carl-Friedrich-Flemming-Klinik auch im Jahr 2005 für die Versorgung psychisch erkrankter Menschen in Mecklenburg-Vorpommern eine herausragende Rolle.

Über die Behandlung mit Medikamenten und die Psychotherapie hinaus bietet die Carl-Friedrich-Flemming-Klinik der HELIOS Kliniken Schwerin ein breites Spektrum an soziotherapeutischen und komplementärtherapeutischen Behandlungsmöglichkeiten, wie beispielsweise Ergotherapie, Musiktherapie, Reittherapie, Arbeitstherapie sowie Sport- und Bewegungstherapie an.

Neuer Ärztlicher Direktor im Klinikum Schwerin

Im Juni 2005 wird der Ärztliche Direktor des Schweriner HELIOS Klinikums nach 30-jähriger Tätigkeit in den wohlverdienten Ruhestand entlassen.

Seine Nachfolge tritt Dr. Rüdiger Karwath an, der zu diesem Zeitpunkt bereits 17 Jahre im Schweriner Klinikum tätig ist.

Im Jahr 1977 begann der gebürtige Schweriner sein Medizinstudium in Moskau und promovierte an der Berliner Charité. Hier absolvierte er auch seine Facharztausbildung.

Als Oberarzt der Schweriner Lungenklinik begann 1988 seine Arbeit im Schweriner Klinikum.

Bereits drei Jahre später leitet er das pneumologische Schlaflabor und verhilft diesem zu seiner überregionalen Bedeutung.

Psychiatrische Tagesklinik – Außenstelle in Ludwigslust eröffnet

Neben der Tagesklinik für Psychiatrie und Psychotherapie in Schwerin, bietet nun auch eine Außenstelle in Ludwigslust die Möglichkeit zur teilstationären psychiatrischen Behandlung.

Betrieben wird diese Außenstelle der Psychiatrischen Tagesklinik im Ludwigsluster Krankenhaus "Stift Bethlehem".

Die ärztliche Leitung liegt in den Händen von Dr. med. Jörg Flachsmeyers, der als Oberarzt auch die Tagesklinik in Schwerin leitet.

Das Konzept ermöglicht die Erhaltung sozialer und familiärer Bindungen der Patienten. Diese nehmen tagsüber an intensiven psychiatrischen Therapien teil und kehren abends wieder ins familiäre, häusliche Umfeld zurück.

Neues MRT

Gründung des Zentrums für plastische und ästhetische Medizin

Krankenhausseelsorge in den HELIOS Kliniken Schwerin

Eröffnung der psychiatrischen Tagesklinik

Historische Ansicht der Carl-Friedrich-Flemming-Klinik



Über uns