HELIOS Kliniken Schwerin

Ereignisse im Jahr 2004

Verkauf des Medizinischen Zentrums an HELIOS

Am 15. Januar 2004 stimmte die Schweriner Stadtverwaltung mehrheitlich dem Verkauf des Medizinischen Zentrums zu. Somit veräußerte die Landeshauptstadt 94,9 Prozent des Medizinischen Zentrums an die HELIOS Kliniken GmbH.

Mit der HELIOS Kliniken GmbH wäre ein erstklassiger strategischer Partner gefunden, der die hohen medizinischen und pflegerischen Standards halten und ausbauen könne, so der damalige Oberbürgermeister Norbert Claussen. Stadt und Land hätten wohl nie die anstehendenden Investitionen aufbringen können, führte er weiter aus.

So verpflichtete sich die HELIOS Kliniken GmbH neben dem Kaufpreis weitere 70 Millionen Euro zur Entwicklung des Krankenhausbetriebs und für weitere Einrichtungen am Standort Schwerin zu investieren.

Für die damals 2.400 Beschäftigten und 500 Auszubildende konnten ebenfalls gute Bedingungen ausgehandelt werden.

Der Status als Lehrkrankenhaus blieb dem Medizinischen Zentrum erhalten und ein optimaler Personalüberleitungsvertrag garantierte den Beschäftigten, dass bis 2008 keine betriebsbedingten Kündigungen erfolgen sollten.

Der damalige Ärztliche Direktor des Klinikums blickte optimistisch in die Zukunft und war von der medizinischen und technischen Weiterentwicklung des Medizinischen Zentrums zum Wohle des Patienten überzeugt.

Modernisierung der HELIOS Kliniken Schwerin

Im Jahr 2004 wurden zahlreiche Neu- und Umbauten zur Restaurierung und Modernisierung in den HELIOS Kliniken Schwerin durchgeführt.

Für eine Bausumme von 34,5 Millionen Euro wurden bereits im Dezember 2003 die neuen Bettenhäuser 9 und 10 mit 396 neuen Betten eingeweiht.

Im März wurde die neue Apotheke unter der Frauenklinik fertiggestellt.

Die Fertigstellung des Umbaus der Pathologie folgte.

Ganz besonders freuten sich die Mitarbeiter und Patienten der HELIOS Kliniken Schwerin über die neue Cafeteria, deren lange Fensterfront einen wunderschönen Ausblick auf den Schweriner Ziegelsee bietet.

Die gemeinsame Krankenhausküche des Klinikums und der Carl-Friedrich-Flemming-Klinik wurde im September 2004 in Betrieb genommen.

Der Inbetriebnahme des neuen Ambulanzzentrums in Haus 1 sollte im Juni 2005 folgen.

50 Jahre Kinderklinik

Was mit der im Jahr 1954 begonnenen Entwicklung als kleine städtische Kinderabteilung in der Schelfstraße begann, wurde über die Jahre zu einem bedeutenden Bestandteil der HELIOS Kliniken Schwerin.

Zum 50-jährigen Jubiläum der Kinder- und Jugendklinik kamen neben der Klinikleitung rund 200 aktuelle und ehemalige Mitarbeiter.

Bevor die Kinderklinik 1991 offiziell zum Medizinischen Zentrum gezählt wurde, durchlief sie viele Stationen.

1958 zog die Kinderabteilung aus der Schelfstraße in die Weinbergstraße und wurde somit Teil des damaligen Bezirkskrankenhauses.

Erst im Jahre 1984 bezogen die Kinderärzte und Schwestern mit ihren kleinen Patienten ein Gebäude in der Wismarschen Straße.

Erste Kapselendoskopie in den HELIOS Kliniken Schwerin durchgeführt

Zum ersten Mal reiste in den HELIOS Kliniken Schwerin eine Minikamera durch den menschlichen Körper.

Auf der Suche nach krankhaften Veränderungen im Darm wanderte sie auf natürlichem Wege durch den Darm.

Edith Schlaak spürte nichts nachdem sie als erste Patienten die Kapsel mit der integrierten Kamera schluckte und so Dr. Hubert Bannier, damals Oberarzt der Gastroenterologie, die Untersuchung tiefliegender Bereiche ihres Dünndarms ermöglichte.

Innerhalb von acht Stunden zeichnen bis zu 50.000 Videobilder die Wanderung der Kapsel vom Magen in den Darm auf.

10 Jahre Tagesklinik der Alterspsychiatrie Schwerin

Im Oktober 2004 feierte die Tagesklinik der Alterspsychiatrie ihr zehnjähriges Jubiläum und lud zum Tag der offenen Tür.

Das Konzept der Tagesklinik hat sich bewährt, sagte der Chefarzt der Alterspsychiatrie Dr. Lutz Drach.

Die teilstationäre Krankenhausbehandlung in der das häusliche Umfeld in die Diagnostik und Therapie eingebunden wird, kommt vor allem für Patienten ab dem 60. Lebensjahr in Frage, für die eine ambulante Behandlung nicht ausreichend, eine vollstationäre Aufnahme jedoch nicht notwendig ist.

Das Behandlungsziel liegt in der Wiedergewinnung, Erhaltung und Förderung einer selbstständigen Lebensführung.

Neben der medikamentösen Behandlung spielen auch Einzel- und Gruppentherapien, Entspannungstrainings sowie Bewegungs-, Ergo- und Musiktherapien eine wesentliche Rolle.

Handchirurgie wird weiter ausgebaut

Mit dem damaligen neuen Chefarzt der Handchirurgie Dr. Jacek Kotas wurde die Handchirurgie in den HELIOS Kliniken Schwerin weiter ausgebaut.

Ein ständiger Bereitschaftsdienst für Notfälle mit Unfall- und Replantationschirurgie kam bereits im Dezember 2005 hinzu.

Die künftigen Schwerpunkte der planbaren Handchirurgie sollten der Behandlung von Unfallfolgen im Bereich der Hand, Fingerkontrakturen, Nervenkompressionen sowie der operativen Behandlung der rheumatischen Hand in enger Zusammenarbeit mit der Rheumatologie gelten.

Hautklinik zieht auf den Friedensberg

Mit dem 13. Dezember sind die Jahre am Außenstandort für die Hautklinik der HELIOS Kliniken Schwerin beendet.

Von der Werderstraße zog sie auf den Friedensberg. Wieder am "Krankenhausleben" teilzuhaben, stellte eine enorme Verbesserung für Patienten und Mitarbeiter dar. Insbesondere die Interaktivität mit den anderen Fachrichtungen bedeutete Dr. Stephan Sollberg, damals Chefarzt der Hautklinik, viel.

Mit dem Umzug der Hautklinik sowie der Orthopädie wurde das Krankenhausgebäude in der Werderstraße komplett geräumt.

Die Klinik für Strahlentherapie in Lankow blieb zu diesem Zeitpunkt als einzige Außenstelle über.

Eröffnung des Parkrestaurants

Erste Kapselendoskopie

Alte Lungenklinik

Klinikum-Neubau

Laboratoriums- und Transfusionsmedizin

Zweiter Herzkatheter-Messplatz



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