HELIOS Klinikum Schwelm

Endoprothetik an Knie, Hüfte, Sprunggelenk, Schulter, Ellenbogen- und Fingergelenk (Gelenkersatzoperationen)

Wenn konservative oder alternative operative Maßnahmen bei Gelenkverschleiß (Arthrose), Infektionen, nach Unfällen oder bei Tumoren keine Besserungen mehr bringen, der Leidensdruck zunimmt und die Lebensqualität sinkt, kann heute nahezu jedes Gelenk künstlich ersetzt werden.

 

Mit knapp 300 Gelenkersatzoperationen im Jahr vor allem im Bereich der Hüfte, Knie und Sprunggelenk einschließlich Wechsel- und Revisionsoperationen stellt dieser Leistungsbereich einen wesentlichen Schwerpunkt der Abteilung für Orthopädie dar.

 

Die Operateure der Abteilung für Orthopädie verfügen über eine jahrzehntelange Erfahrung auf diesem Gebiet. Gerade hier hat die Medizin erhebliche Fortschritte erfahren mit den Zielen: optimierte Funktion, maximale Überlebensrate und schnelle Genesung. Die „Einheitsprothese“ gibt es nicht mehr. Eine differenzierte, patientenorientierte Wahl ist die zukunftsorientierte Versorgung. Hierzu stehen neben modernen Prothesensystemen, verbesserte Materialien auch verbesserte Operationstechniken wie etwa die minimal invasive Implantation zur Verfügung.

 

Minimal invasive Implantation: Neuere verfeinerte Operationstechniken der Einbringung der Endoprothesen unter Schonung der Weichteile insbesondere der Muskulatur, haben für den Patienten Vorteile wie eine schnellere Rehabilitation, weniger Beschwerden nach der Operation und auch weniger Blutverlust.

Auch die endoprothetische Versorgung des Sprunggelenkes ist in der Zwischenzeit ein etabliertes Verfahren, welches die früher übliche Versteifungsoperation deutlich reduzieren konnte.

Die langfristigen Erfolgsaussichten sind für die Patienten sehr gut. So zeigen wissenschaftliche Studien, dass Prothesen auch nach 15 Jahren noch weit über 90 Prozent voll funktionsfähig sind.



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