HELIOS Klinikum Schwelm

Fragen vor Operation / Aufnahme

Wie nehme ich Kontakt zur Abteilung für Orthopädie auf?

Wie bieten montags bis freitags von 8 bis 10 Uhr in unserer Ambulanz Sprechstunden zur Feststellung der OP-Indikation an.

An diesem Termin werden wir Sie beraten und können bei Bedarf direkt einen Termin zur Operation mit Ihnen vereinbaren. Um Ihre Wartezeit möglichst kurz zu halten und die Versorgung optimal gestalten zu können, bitten wir Sie einen Termin zu vereinbaren.

Die Anmeldung zur Indikationssprechstunde erfolgt über das Sekretariat der Abteilung für Orthopädie:

 

Frau Imogen Flockenhaus

Telefon (02336) 48-6450
Telefax (02336) 48-46450
E-Mail

 

Wie erfolgt die Vorbereitung zur Operation?

Nachdem wir mit Ihnen gemeinsam einen Termin für die Operation vereinbart haben, stellen Sie sich in der Regel am Tage vor der Operation ambulant – im Rahmen einer vorstationären Vorstellung - in unserer Ambulanz vor.

Bitte bringen Sie zu diesem Termin – falls vorhanden – folgende Unterlagen mit:

  • Einweisung von Ihrem behandelnden Haus- oder Facharzt
  • bei ambulanten Operationen: Überweisung von Ihrem behandelnden Haus- oder Facharzt
  • Krankenversicherungskarte
  • Personalausweis
  • Röntgenbilder, CT, MRT etc.
  • Aktuelle Laborwerte; EKG
  • Arztbriefe
  • Falls vorhanden: Allergiepass, Diabetikerausweis, Prothesen- und Medikamentenpass, Herzschrittmacherausweis, Impfpass
  • Liste Ihrer Medikamente mit Angaben des Medikamentes und in welcher Menge Sie dieses Medikament täglich einnehmen
  • Falls Sie eine Zusatzversicherung für die Wahl eines Einzelzimmers oder einer Chefarztbehandlung abgeschlossen haben: Bitte entsprechende Unterlagen mitbringen

 

Ein ärztlicher Mitarbeiter unserer Abteilung wird Sie untersuchen und Sie ausführlich über den geplanten Eingriff informieren. Sie können uns in diesem Aufklärungsgespräch ihre Fragen, aber auch Ihre Sorgen und Ängste mitteilen. Wir werden dabei versuchen, alle Ihre Fragen ausreichend und verständlich zu beantworten und sind bemüht, Ihnen Ihre Sorgen und Ängste zu nehmen.

Anschließend ist eine Vorstellung bei unseren Narkoseärzten erforderlich. Der Narkosearzt berät Sie über die Narkose und wählt mit Ihnen gemeinsam das geeignete Narkoseverfahren aus. Falls bei Ihnen nach oder während einer früheren Narkose nennenswerte Probleme aufgetreten sind, ist es unbedingt erforderlich, dies genau mit dem Narkoseteam zu besprechen. Eventuell vorhandene Unterlagen oder Berichte dazu bitten wir Sie mitzubringen.

Sollten sich Berichte über vorausgegangene Operationen, medizinische Untersuchungen oder Laborwerte, EKG, Röntgen, CT und/oder MRT in Ihrem Besitz befinden, bitten wir Sie, diese zu Ihrer ambulanten Vorstellung mitzubringen. Sollte Ihr behandelnder Arzt in den letzten 6 Monaten Blutuntersuchungen und ein EKG durchgeführt haben, bitten wie Sie, diese Befunde ebenfalls mitzubringen.

Je nach Erkrankung ist ggfs. eine Rehabilitationsmaßnahme zur baldigen Wiederherstellung Ihrer Gesundheit und Vermeidung von Einschränkungen notwendig. Ist eine Reha-Maßnahme bei Ihnen nötig, findet auch die Erstberatung zur notwendigen Rehabilitationsmaßnahme an diesem Tag statt. So kann Ihre Rehabilitationsmaßnahme ohne Verzögerungen nach dem stationären Aufenthalt beginnen.

Hilfreich ist es, wenn Sie sich schon vorher Gedanken gemacht haben, ob Sie eine ambulante oder stationäre Rehabilitation möchten und ob diese als nahtlose Direktverlegung erfolgen muss oder Sie für einige Tage nach Hause gehen können.
Zuständig für die Organisation Ihrer Rehabilitation ist im Zentrum für Sozialberatung und Entlassmanagement Frau Halbach, Telefon: (02336) 48-6080.

Bei all diesen Tätigkeiten werden wir von unseren kompetenten und freundlichen Mitarbeitern der Ambulanz unterstützt. Sie können sich hier jederzeit an uns wenden.
Dieser vorstationäre Termin kann bis zu drei Stunden in Anspruch nehmen.

 

Wann werde ich stationär aufgenommen?

Um Sie möglichst wenig aus Ihrer gewohnten Umgebung herauszureißen, erfolgt die stationäre Aufnahme in der Regel erst am Tag der Operation. Ausnahmen stellen bestimmte große Operationen dar, welche eine vorherige stationäre Vorbereitung im Krankenhaus erfordern.

Sollte Ihnen dieses Vorgehen aus organisatorischen oder körperlichen Gründen nicht möglich sein, so werden wir hierfür im Rahmen der Terminvereinbarung mit Ihnen gemeinsam eine Lösung finden.

 

Was muss ich zur stationären Aufnahme mitbringen?

Die folgende Checkliste hilft Ihnen dabei, alle wichtigen und nützlichen Dinge für Ihren stationären Aufenthalt einzupacken:

  • Kultursachen, persönliche Toilettenartikel 
  • Handtücher, Waschlappen, Bademantel
  • Nachtwäsche
  • Unterwäsche
  • Bequeme Freizeitkleidung
  • Sicheres Schuhwerk: Hausschuhe und/oder Schuhe mit rutschfester Sohle und Strümpfe
  • Falls notwendig: Hörgerät-Batterien, Lesebrille
  • Etwas Bargeld, bspw. für die Cafeteria
  • Telefonnummern von Angehörigen und Freunden
  • Schreibmaterial
  • Bücher und Zeitschriften
  • Disc- oder Walkmann oder MP3-Player
  • Gehhilfen (sollten diese schon vorhanden sein)
  • etwaige noch nicht mitgebrachte Röntgenbilder oder ähnliches (MRT; CT)
  • Ihre Medikamente, welche Sie täglich einnehmen müssen.

Vorgesehen ist, dass Sie die Medikamente von uns erhalten. Da aber von uns nicht alle Medikamente (es sind ca. 75.000 Präparate in Deutschland im Handel) vorgehalten werden können, müssen wir Sie bitten, zunächst auf Ihre Medikamente zurückzugreifen, bis wir diese für Sie aus dem Großhandel beschafft haben. Gängige und häufig eingesetzte Medikamente haben wir allerdings bevorratet. Diese erhalten Sie dann mit Beginn des Aufenthaltes von uns.

 

 

Kann ich auch ambulant operiert werden?

Grundsätzlich können und werden viele Operation ambulant durchgeführt. Besonders kleinere bis mittlere Eingriffe wie Gelenkspiegelungen, Metallentfernungen oder Hand- und Fußoperationen sind für das ambulante Operieren geeignet.

Ob dies auch in Ihrem Fall erfolgen kann, besprechen wir gerne mit Ihnen im Rahmen des Erstkontaktes/Terminvergabe zur operativen Versorgung.

 

Ich werde entlassen – was nun?

Während des stationären Aufenthaltes werden wir im Rahmen der Visiten den konkreten Zeitpunkt der Entlassung besprechen.

 

Weiterhin besprechen wir mit Ihnen die weitere Nachbehandlung nach der Operation.
Nach der Operation müssen Sie für einige Wochen Heparin-Spritzen als Thromboseprophylaxe bekommen. Bitte achten Sie darauf, dass diese jeden Tag fortgeführt werden müssen, auch nach Entlassung aus dem stationären Aufenthalt. Sollten Sie also einige Tage vor der anschließenden Rehabilitation zu Hause sein, achten Sie bitte darauf, dass Sie ein entsprechendes Rezept bei Ihrem behandelnden Arzt abholen und/oder ggfs. am Wochenende oder vor Feiertagen ausreichend Spritzen vom HELIOS Klinikum Schwelm mitbekommen. Dies gilt insbesondere für Patienten, die eine ambulante Rehabilitation machen.

 

Sollte eine Rehabilitation erforderlich sein, so werden wir dies für Sie beantragen. Das Team unseres Zentrums für Sozialdienst und Entlassmanagement (ZSE) unterstützt uns und Sie hierbei.  Die Entscheidung, ob eine solche Maßnahme stattfindet, liegt in den Händen der Kostenträger (Krankenkasse, Rentenversicherung oder Berufsgenossenschaft). Sollte es Schwierigkeiten geben, unterstützen wir Sie auch bei dem Procedere und helfen Ihnen bei der Lösung.

Falls Sie die Hilfe eines ambulanten Pflegedienstes nach der Entlassung aus dem Krankenhaus in Anspruch nehmen müssen, brauchen Sie auch hierfür eine Verordnung. Wenden Sie sich bitte frühzeitig an das Zentrum für Sozialberatung und Entlassmanagement in unserem Hause, 3. Etage, wenn Sie hierbei Unterstützung brauchen.

Die weitere Betreuung erfolgt nun in der Regel durch Ihren niedergelassenen Arzt, der Sie zu uns eingewiesen und/oder überwiesen hat. Hier arbeiten wir mit den niedergelassenen Kollegen eng zusammen.


Wird nur wochentags entlassen?

Der Wochentag ist für die Entlassung für uns unerheblich.
Die Entlassung erfolgt auf der Basis von medizinischen Kriterien. Hier fließen auch Ihre Möglichkeiten der Versorgung im häuslichen Umfeld ein (z.B.: Leben Sie alleine? Müssen Sie Treppenstufen überwinden, was sie noch nicht sicher beherrschen?).



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