04.01.12
Es fängt vielleicht mit einem vergessenen Schlüssel an, am Ende erkennen viele Betroffene ihre Angehörigen nicht mehr – die Demenzerkrankung hat viele, ganz unterschiedliche Gesichter. Rund 1,3 Millionen Menschen leiden in Deutschland nach Angaben des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend an einer Demenzerkrankung, 2,6 Millionen sollen es aufgrund des demokratischen Wandels im Jahr 2050 sein. Doch obwohl es immer mehr Betroffene gibt, ist die Unwissenheit und die Verunsicherung gerade auch bei den Angehörigen der Betroffenen groß. Daher informiert Dr. Guido Orth, Chefarzt der Klinik für Geriatrie mit Tagesklinik am HELIOS Klinikum Schwelm, in der Januarausgabe der Vortragsreihe „Gesund in Schwelm“ am 11. Januar 2012 über „Gegen das Vergessen – Ursachen und Hilfe bei Demenz“.
In den meisten Fällen sind Demenzerkrankte über 65 Jahre alt; wobei Ärzte unter diesem Oberbegriffe mehr als 50 verschiedene Erkrankungen zusammenfassen. Die bekannteste und häufigste Form ist der sogenannte „Morbus Alzheimer“. Grund für das Vergessen ist aber meist die Zerstörung von Nervenzellen im Gehirn, die Ursachen hierfür können aber ganz unterschiedlich sein. „Obwohl eine Demenzerkrankung nicht heilbar ist, können wir durch eine rechtzeitige Behandlung Beschwerden lindern und den Betroffenen die Teilhabe an einem möglichst erfüllten Alltagsleben ermöglichen“, betont auch Dr. Guido Orth. So liegt ein Schwerpunkt auf den Ursachen und Therapieformen bei Demenz, ein anderer aber auch auf der Hilfe für Angehörige von Demenzpatienten, die „einen ganze wesentlichen Bestandteil einer Behandlung darstellt“, so der Facharzt.
Der Vortragsabend beginnt wie immer um 18 Uhr im Forum des HELIOS Klinikums Schwelm. Der Eintritt ist frei.
Zu den Vortragsabenden der Veranstaltungsreihe „Gesund in Schwelm“ lädt das HELIOS Klinikum Schwelm einmal monatlich immer mittwochs alle Patienten, Besucher und Interessierte herzlich in das Forum des Krankenhauses ein. Im Anschluss an die etwa einstündige Veranstaltung gibt es die Möglichkeit, Fragen zu stellen und sich auszutauschen. Bis zum Juni 2012 sind insgesamt zehn Vortragsabende geplant, weitere sollen folgen.
Das gesamte Programm bis Juni 2012 ist unter www.helios-kliniken.de/schwelm abrufbar.
Zur HELIOS Kliniken Gruppe gehören 65 eigene Kliniken, darunter 45 Akutkrankenhäuser und 20 Rehabilitationskliniken. Mit sechs Maximalversorgern in Berlin-Buch, Duisburg, Erfurt, Krefeld, Schwerin und Wuppertal nimmt HELIOS im deutschen Klinikmarkt eine führende Position bei der Privatisierung von Kliniken dieser Größe ein. Darüber hinaus hat die Klinikgruppe 30 Medizinische Versorgungszentren (MVZ). HELIOS ist damit einer der größten Anbieter von stationärer und ambulanter Patientenversorgung in Deutschland und bietet Qualitätsmedizin innerhalb des gesamten Versorgungsspektrums. Sitz der HELIOS Konzernzentrale ist Berlin.
HELIOS versorgt jährlich mehr als zwei Millionen Patienten, davon rund 700.000 stationär. Die Klinikgruppe verfügt insgesamt über mehr als 20.000 Betten und beschäftigt über 37.000 Mitarbeiter. Im Jahr 2010 erwirtschaftete HELIOS einen Umsatz von 2,5 Milliarden Euro. Die Klinikgruppe gehört zum Gesundheitskonzern Fresenius.
Pressekontakt:
Maren Giese
Referentin für Unternehmenskommunikation und Marketing
Telefon: +49 2336 48-1601
E-Mail: maren.giese@