HELIOS Klinikum Schleswig

Arterielle Verschlusskrankheit

Der Schwerpunkt gefäßchirurgischer Tätigkeiten liegt in der Behandlung der arteriellen Durchblutungsstörung der Beine (sog. Raucherbein). Schlagadern können an den unterschiedlichen Stellen durch arteriosklerotische Wandveränderungen eingeengt und verschlossen werden. Bauchschlagader oder Beckenarterien, Oberschenkelgefäße und die Schlagadern des Unterschenkels können betroffen sein.
Man spricht von einem Verschlussprozess in mehreren Etagen.

 

Für jede Einengung und jeden Verschluss, im Wesentlichen bestimmt durch die Lage in der jeweiligen Körperregion, gibt es festgelegte Möglichkeiten zur Beseitigung oder Umgehung.

 

Neben Ausschälplastiken (Thrombendarteriektomie), Flickenplastiken (Patchplastiken), Ringausschschälplastiken (Thrombendarteriektomie mittels Ringstripper in Rififi - Technik), sind die Gefäßumleitungen (Bypasstechniken) die am häufigsten angewandten Rekonstruktionsprinzipien.

 In der Regel werden großkalibrige Schlagadern durch Kunststoffgefäße ersetzt, bei kleinkalibrigen Arterien verfügt man als Ersatz über körpereigene Vene ( optimales Material ) oder über Kunststoffgefäße aus speziellen Materialien mit besonderer Struktur. Die Erfahrungen auf dem Gebiet des operativen Gefäßersatzes bestehen seit etwa 50 Jahren. Die Ergebnisse auf diesem Gebiet sind in jedem Stadium der Erkrankung beeindruckend

 

Stenose wird in der Regel mit Aufdehnungsballon behandelt oder als Kombinationseingriff



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