HELIOS Klinik Sangerhausen

Aktiv Mobil - kleine Schritte, große Wirkung

Durch zu langes Liegen steigt das Risiko für Komplikationen wie Thrombosen oder Pneumonien. Das Gegenrezept scheint einfach: Die Patienten müssen frühzeitig nach einer Operation oder einer akuten Erkrankung das Bett verlassen. Der Vorteil für die Patienten ist dabei groß, gewinnen sie doch ein Stück Privatsphäre zurück, wenn sie zum Beispiel schnell wieder selbständig essen oder sich waschen können.

 

Mit "aktiv mobil" werden zwei zentrale Ziele unterstützt: Zum einen soll die alltägliche Bewegung der Patienten gefördert und auf die Rückkehr in ihr normales Leben vorbereitet werden. Zum anderen sollen die Patienten vor den Komplikationen geschützt werden, die Bettlägerigkeit und Unbeweglichkeit mit sich bringen. Dafür bewertet das Pflegepersonal täglich über eine Mobilitätsskala von eins bis sechs die Beweglichkeit der Patienten. Eins bedeutet: Der Patient kann selbständig laufen, sechs heißt: Der Patient ist bettlägerig und braucht Unterstützung beim Lagerungswechsel. Auf Grundlage dieses Befundes erarbeitet das Behandlungsteam gemeinsam mit dem Patienten oder seinen Angehörigen weitere Schritte.

 

Um den Patienten bestmöglich zu mobilisieren, ist aber auch eine optimale Schmerztherapie nötig. Parallel zum Mobilitätsstatus werden die Patienten daher nach ihren Schmerzen befragt und falls notwendig behandelt. Letztlich ist die schnelle Mobilisierung im Sinne der Patienten und Pflegemitarbeiter - trägt sie doch bei den einen zu einer schnelleren Genesung bei und lässt den anderen dadurch mehr Zeit zur Betreuung von Patienten, die auf Unterstützung angewiesen sind.

Wir sind für Sie da!

Unsere Arbeitsgemeinschaft Aktiv Mobil besteht aus Therapeuten und Mitarbeitern aus dem Pflegedienst und kümmert sich um die Umsetzung des Konzepts in unserer Klinik.

Bei Fragen können Sie sich auch gerne an die Kollegen auf Station wenden.



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