30.09.11
Im September konnte der Fachbereich Nephrologie / Dialyse der HELIOS Klinik Sangerhausen auf ein 25-jähriges Bestehen zurückblicken – denn im September 1986 wurde dort der Dialysebetrieb aufgenommen. Gleichzeitig begannen die nephrologische Station und die Spezialambulanz für Nierenkranke und Transplantierte ihre Arbeit.
Die Patienten kommen seither aus den Kreisen Sangerhausen, Artern, Nebra, Querfurt, Eisleben und Hettstedt, um sich von Chefarzt Dr. med. Harald Damrath und seinem Team behandeln zu lassen. Bei wachsenden Patientenzahlen ergab sich zu dieser Zeit auch die Notwendigkeit einer Kapazitätserweiterung und der teilweisen Ausgliederung der Dialysebehandlung aus dem Krankenhaus.
So entstand 1993 unmittelbar neben dem Krankenhaus ein modernes ambulantes Dialysezentrum mit 19 Behandlungsplätzen, das organisatorisch von der Gemeinnützigen Stiftung PHV geführt und medizinisch von den Nephrologen der Klinik betreut wurde. Da sich auch diese Einrichtung in wenigen Jahren bei wachsendem Bedarf als zu klein erwies, entstand am Sotterhäuser Weg in Sangerhausen ein Dialyseneubau, in dem heute zwei ehemalige ärztliche Mitarbeiter als niedergelassene Nephrologen arbeiten. 1999 zog das Krankenhaus-Dialysezentrum in die modern umgestaltete ehemalige Cafeteria der Klinik um.
„Heute verfügt die Nephrologie über zwölf stationäre Betten, zwölf Dialyseplätze für ambulante und stationäre Hämodialysebehandlungen, zwei Akutdialyseplätze und eine kleine Peritonealdialyseeinheit“, erläutert der Chefarzt. Mit moderner Technik sind alle Formen der Nierenersatztherapie auch bei akut dialysepflichtigern Patienten auf der Intensivstation durchführbar. Das 25-jährige Bestehen feierte das Team gewollt im kleinen Rahmen und ließ die Entwicklungen von Nephrologie und Dialysethechnik des letzten Vierteljahrhunderts Revue passieren.