HELIOS Klinikum Salzgitter

Leistungsspektrum - Therapiekonzept

In der multimodalen Schmerztherapie wird ein ganzheitlicher Behandlungsansatz verfolgt, der neben den physiologischen Gegebenheiten, auch die Gefühle und sozialen Verflechtungen im Krankheitsbild berücksichtigt. Die Kombination von medikamentöser Schmerztherapie, Psychotherapie und weiteren aktivierenden Therapieformen ist der Kern des umfassenden Therapiekonzeptes.

 

Die Patienten lernen während der Therapie ihre vorhandenen Fähigkeiten optimal einzusetzen und auszubauen, um so eine Reduktion ihrer körperlichen und seelischen Belastungen bei gleichzeitigem Erhalt der Leistungsfähigkeit zu erreichen.

 

Ziele des stationären, multimodalen Behandlungsansatzes

  • Linderung der Schmerzen (durch Anwendung verschiedener Methoden und Techniken)
  • Umstellung und/ oder Verringerung der benötigten Schmerzmedikamente
  • (nach Möglichkeit) Wiedereinstieg in die berufliche Tätigkeit
  • Förderung und Umsetzung von Alltagsaktivitäten

 

Letztendlich soll über die Erreichung dieser Teilziele langfristig eine Erhöhung des allgemeinen Wohlbefindens (Förderung der Lebensqualität) erreicht werden!

 
Zielgruppen und Ausschlusskriterien

Wer unter chronischen, also dauerhaften Schmerzzuständen leidet, ist grundsätzlich für eine multimodale Schmerztherapie geeignet. Das stationäre Behandlungsangebot richtet sich u. a. an Patienten, die unter dauerhaften Rückenschmerzen, Schmerzen des Bewegungsapparates, Kopfschmerzen, Somatisierungsstörungen oder schweren rheumatischen Erkrankungen (z. B. Fibromyalgie) leiden.

 

Eine multimodale Schmerztherapie kann nicht durchgeführt werden bei offenen Renten- oder Rechtsverfahren oder bei laufenden Verfahren zur Feststellung des Grades einer Behinderung. Eine multimodale Schmerztherapie ist ebenfalls nur dann möglich, wenn innerhalb der letzten zwei Jahre keine vergleichbare Behandlung durchgeführt wurde.

 

 

 

 

 



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