HELIOS Klinik Rottweil

Ein Zeichen gegen das „Ex-und-Hopp“

320.000 Pappbecher landen in Deutschland stündlich im Mülleimer (oder daneben): eine Umweltsünde, die nicht sein müsste. Getreu dem Motto, dass jeder  Einzelne seinen Beitrag gegen diese Müllflut leisten kann, durften die Krankenpflegeschüler der HELIOS Klinik Rottweil jetzt Mehrwegbecher in Empfang nehmen.

Schnell einen Kaffee holen, leertrinken, den Becher wegwerfen – der Coffe to go Becher ist ein Wahrzeichen unserer hektischen Zeit. Dabei ist seine Umweltbilanz verheerend. So sind 1,5 Milliarden Liter Wasser nötig, um die in Deutschland verwendeten Einmalbecher herzustellen. Mit der Energiemenge des Produktionsprozesses könnte problemlos eine Kleinstadt ein Jahr lang versorgt werden. Und: ineinander gestapelt und flachgelegt würde der Becherturm sieben Mal um den Äquator reichen.

„Mir ist es wichtig, ein Bewusstsein für dieses Problem zu entwickeln“ sagt Dr. Martin Maunz, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin I in der HELIOS Klinik Rottweil. Sowohl er als auch Jürgen Rothenberger, Schulleiter der Gesundheits- und Krankenpflegeschule am Rottweiler Krankenhaus, wissen, dass die Schüler im Klinikcafé, genau wie andere, regelmäßig zum Einmalbecher greifen. So entstand die Idee, den drei Kursen Mehrfachbecher zu schenken.

Als zusätzliche Motivation für alle Gäste gab es im Café selbst eine Preisanpassung: Wer für den Mitnahme-Kaffee seinen eigenen Mehrwegbecher mitbringt, bezahlt wie immer – wem der Wegwerfbecher lieber ist, muss zehn Cent zusätzlich investieren. Aus diesen Mehreinnahmen wird Ende des Jahres eine Spende für einen guten Zweck.

Und Dr. Martin Maunz, Spezialist für Herzkrankheiten, hat für alle Kaffeetrinker noch einen Tipp: „Statt des hektischen Kaffees aus dem Becher ist es aus ärztlicher Sicht durchaus ratsam, sich zehn Minuten Zeit zu nehmen und den Kaffee in Ruhe aus einer Porzellantasse zu trinken.“

Die HELIOS Klinik Rottweil verfügt als Haus der Grund- und Regelversorgung über 275 Betten. Die Klinik versorgt Patienten in den Fachabteilungen Kardiologie und Pneumologie, Gastroenterologie, Geriatrie und Onkologie, Allgemein- und Viszeralchirurgie, Unfallchirurgie und Orthopädische Chirurgie, Anästhesie und Intensivmedizin, Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin, Gynäkologie und Geburtshilfe, Dermatologie sowie HNO-Heilkunde und Augenheilkunde. 2016 wurden rund 11.400 Patienten stationär sowie rund 17.100 Patienten ambulant versorgt.

 

HELIOS ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit mehr als 100.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören die HELIOS Kliniken in Deutschland und Quirónsalud in Spanien.

In Deutschland hat HELIOS 112 Akut- und Rehabilitationskliniken inklusive sieben Maximalversorger in Berlin-Buch, Duisburg, Erfurt, Krefeld, Schwerin, Wuppertal und Wiesbaden, 78 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), vier Rehazentren, 18 Präventionszentren und 13 Pflegeeinrichtungen. HELIOS ist damit einer der größten Anbieter von stationärer und ambulanter Patientenversorgung in Deutschland und bietet Qualitätsmedizin innerhalb des gesamten Versorgungsspektrums. HELIOS versorgt in Deutschland jährlich mehr als 5,2 Millionen Patienten, davon rund 1,3 Millionen stationär. Die Klinikgruppe verfügt insgesamt über 35.000 Betten, beschäftigt mehr als 72.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete in Deutschland im Jahr 2016 einen Umsatz von rund 5,8 Milliarden Euro. HELIOS ist Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“.

 

Quirónsalud betreibt 43 Kliniken, 39 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement. Die Gruppe ist in allen wirtschaftlich wichtigen Ballungsräumen Spaniens vertreten. Quirónsalud beschäftigt 35.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete im Jahr 2016 einen Umsatz von rund 2,5 Milliarden Euro.

 

HELIOS gehört zum Gesundheitskonzern Fresenius. Sitz der HELIOS Unternehmenszentrale ist Berlin.

 

Pressekontakt:
Andrea Schmider, Referentin Unternehmenskommunikation
Tel.: 0741 476 2022
Mobil:  0152 5477 8561
andrea.schmider@helios-kliniken.de

 

 

 




Über uns