Eine Fahrt mit dem Kaiserwagen muss jeder Wuppertaler einmal gemacht haben. Fotos: Ueberholz
Der international bekannte Künstler Tony Cragg bekennt sich zu Wuppertal – und ist mit einem Werk in der Stadt vertreten.
Im mit "Bergischem Schiefer" verkleideten Engelshaus ist das Historische Zentrum mit drei Museen untergebracht.
Einige Viertel der Stadt Wuppertal sind ein Zeugnis der Baukunst im Jugendstil.
Das Von-der-Heydt-Museum ist weit über Wuppertals Grenzen hinaus bekannt.
Die Historische Stadthalle wird auch als gute Stube der Stadt bezeichnet.
Über der Stadt – auf der Südhöhe – thront die Bergische Universität.
Wuppertal verfügt über einen der ältesten Tierparks Deutschlands. Spektakulär ist das riesige Löwengehege."Wuppertal schminkt sich nicht, und das ist - wie bei Frauen, die es sich leisten können, ungeschminkt zu gehen - wohltuend und enttäuschend zugleich." Mit diesen Worten beschrieb Heinrich Böll im Jahr 1960 die Metropole des Bergischen Landes. Die Worte des Literatur-Nobelpreisträgers sind nach wie vor aktuell. Wuppertal ist keine Schaufenster-Stadt, man muss hinter die Kulissen schauen, um die Vorzüge kennen zu lernen. Dann lassen sich malerische Hinterhöfe im Luisenviertel entdecken oder die Elberfelder Altstadt mit ihrer abwechslungsreichen Kneipenlandschaft. Neben schönen Parkanlagen und prachtvollen Gründerzeitviertel gibt es hier auch viele Menschen, die sich für ihre Stadt engagieren. Wer sich auf Wuppertal einlässt, wird positiv überrascht sein.
Im innerstädtischen Verkehr geht nichts ohne die weltweit einzigartige Schwebebahn. Sie gewährleistet zu Stoßzeiten im Drei-Minuten-Takt das Fortkommen von A nach B entlang der Talachse. Wer die Stadt verlassen möchte, findet in jeder Himmelsrichtung eine Autobahn. Die A46 beispielsweise führt von Ost nach West auf den Nordhöhen entlang und verbindet Wuppertal mit Düsseldorf. Die A43 führt ab dem Kreuz Wuppertal-Nord direkt ins Ruhrgebiet, die A1 im Westen nach Köln und in Richtung Bremen. Darüber hinaus ist Wuppertal über Nah- und Fernverkehrszüge optimal angebunden.
Viele weltweit bekannte Unternehmen schätzen Wuppertal als Standort – dazu zählen die Marktführer Bayer und Vorwerk. Besonders ausgeprägt sind die Autozuliefererbranche, die Metallverarbeitung, der Bereich Event und Kommunikation, die Metallverarbeitung, die Produktentwicklung sowie der Gesundheitssektor. Das HELIOS Klinikum Wuppertal zählt zu den größten Arbeitgebern und Ausbildungsunternehmen in der Stadt.
Vom Ganztagskindergarten bis hin zur Universität verfügt Wuppertal über alle denkbaren Betreuungs- und Bildungsangebote.
Das Tanztheater der verstorbenen Pina Bausch ist weltweit einzigartig und das kulturelle Aushängeschild der Stadt. Außerdem genießt das Von-der-Heydt-Kunstmuseum weit über die Stadtgrenzen hinaus einen exzellenten Ruf. Der Skulpturenpark des bekennenden Wahl-Wuppertalers Tony Cragg ist ein weiteres kulturelles Highlight. Darüber hinaus verfügt die Stadt über ein Opern- und ein Schauspielhaus. Komplettiert wird die Kulturszene durch viele kleine aber feine Künstlerateliers. Wuppertal verfügt mit der Historischen Stadthalle über eines der attraktivsten Veranstaltungshäuser in Europa. Hier finden Konzerte, Bälle, Messen und viele andere Großveranstaltungen statt.
Der Vereinssport ist in Wuppertal besonders ausgeprägt. Leichtathletik, Handball und der allgegenwärtige Fußball bestimmen das Bild, lassen aber auch Raum für seltener praktizierte Sportarten wie beispielsweise das Rhönrad-Turnen. Auch nicht organisierte Sportler kommen auf ihre Kosten: die spektakuläre Kletterhalle des Deutschen Alpenvereins, die Skaterhalle "Wicked Woods" und viele andere Angebote machen die Stadt lebenswert. Schwimmfreunde können in verschiedenen Spaßbädern aber auch Freibädern und Badeseen in und um der Stadt aktiv werden. Und als Großstadt im Grünen ist Wuppertal ein Paradies für Spaziergänger, Jogger oder Nordic-Walker. Von jedem Standort in der Stadt gelangt man in maximal einer Viertelstunde in die ländlich geprägte Umgebung.
Eine Kaffeefahrt mit dem Kaiserwagen – dem Schwebebahn-Wagen, aus dem schon Wilhelm II. gewunken hat – muss jeder echte Wuppertaler einmal gemacht haben. Der Wuppertaler Zoo, einer der ältesten Tiergärten Deutschlands, ist ebenfalls ein beliebter Anlaufpunkt. In naher Zukunft wird Wuppertal an das Radwegesystem Nordrhein-Westfalens angeschlossen sein; die "Rheinische Eisenbahnstrecke" wird derzeit in einen Rad- und Wanderweg umgebaut. In der näheren Umgebung ist das weitläufige Schloss Burg, eine der größten wiederhergestellten Burganlagen Westdeutschlands, ein Besuchermagnet. Gleiches gilt für das Neanderthalmuseum bei Mettmann und die Müngstener Brücke bei Solingen, die höchste Stahlgitterbrücke Deutschlands. Die Rheinstädte Köln und Düsseldorf sind mit der S-Bahn oder dem Auto in rund einer halben Stunde zu erreichen.