Die weitgehend aus der Hypnotherapie stammenden imaginativen Techniken wurden von Frau Dr. Reddemann und Prof. Sachsse für das Bielefelder Modell zur Behandlung posttraumatischer Störungen weiterentwickelt. Hierbei wurde die menschliche Vorstellungskraft zur Unterstützung der Selbstheilungskräfte genutzt. Imaginationstechniken gehören zu den ältesten Formen des Heilens. Mittels Vorstellungskraft ist es möglich, veränderte Bewusstseinszustände zu erreichen, die Krankheiten verursachen oder heilen können. Durch Imaginationen wird die innere Wahrnehmung gefördert, eigene Ressourcen werden reaktiviert und somit mehr Unabhängigkeit vom Therapeuten erreicht.
Die im im Bielefelder Modell verwendeten imaginativen Übungen der Traumtherapie haben zunächst das Ziel, den ungesteuerten inneren Bildern gesteuerte, kontrollierte, nur gute Vorstellungen entgegenzusetzen. Hintergrund ist die Vermittlung der Erfahrung von innerem Trost und innerer Unterstützung.