HELIOS Klinik Schwedenstein

Symptomatik

Tinnitus (Ohrensausen, Ohrenklingeln, Ohrenpfeifen) ist eine häufige, oft aber vorübergehende Störung. Hält das Ohr - oder Kopfgeräusch jedoch an und beeinflusst den Betroffenen so stark, dass alle Lebensbereiche beeinträchtigt sind, spricht man zunächst von einem akuten, ab drei Monaten von einem subakuten Tinnitus. Ab einem Jahr anhaltender Beschwerden bezeichnet man den Tinnitus als chronisch, bei hoher Belastung als chronisch-komplex oder dekompensiert. Eine hohe Belastung durch den Tinnitus kann Konzentrationsstörungen, deprimierte Stimmung, Schlafstörungen, Erschöpfung, Angst und Unruhe nach sich ziehen. Hörstörungen, insbesondere wenn der Tinnitus in Folge eines Hörsturzes aufgetreten ist, Überhörigkeit (Hyperakusis) und Schwindelerscheinungen kommen nicht selten vor.

 

Morbus Meniere ist eine anfallsweise Störung des Gleichgewichtsorganes, die sich in heftigem Dreh‑Schwindel, Übelkeit, Erbrechen und Ohrgeräuschen bemerkbar macht. In 70 % ist das Gleichgewichtsorgan einer Seite ausschließlich betroffen; ein Druckgefühl im betroffenen Ohr oder ein schwankendes (Tiefton‑)Hörvermögen steht oft zu Beginn. Die Anfälle können Minuten bis Stunden dauern.

 

Ein Hörsturz ist ein plötzlich auftretender, meist einseitiger Hörverlust im Sinne einer Schallempfindungsschwerhörigkeit oder gar Ertaubung. Begleitend kommen sehr oft ein Ohrgeräusch, ein Druckgefühl im Ohr oder Schwindel vor.



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