HELIOS Klinik Schwedenstein

Symptomatik

Psychoonkologie – wenn die Diagnose Krebs die Seele zerstört

 

Laut statistischen Angaben erhalten ca. eine halbe Million Menschen in Deutschland die Diagnose Krebs, wobei die häufigsten Diagnosen Brust-, Darm- und Lungenkrebs sowie Prostatakarzinom darstellen.

 

Eine Krebsdiagnose erschüttert Betroffene und deren Angehörige sowohl körperlich als auch seelisch. Die psychische Verarbeitung der gestellten onkologischen Diagnose ist bei vielen Patienten selten gegeben. Die Realisierung erfolgt oft erst nach Abschluss einer onkologischen Therapie, verbunden mit der Rückkehr in einen (noch) ungewohnten Alltag mit neuen Herausforderungen – häufig geprägt durch

  • chronische Schmerzen,
  • Erschöpfung
  • Depressionen
  • verbunden mit Ängsten,
  • Verunsicherung und einer Vielzahl von Fragen, welche nicht zuletzt die Lebensgestaltung sowie eine Partnerschaft beeinflussen.

Man schätzt, dass etwa 1/3 aller Krebspatienten infolge der schweren psychischen Belastung durch die Tumorerkrankung auch eine psychische Störung, im Sinne einer Komorbidität (Mehrfacherkrankung), entwickeln. Am häufigsten sind hierbei affektive Störungen, Angststörungen, Anpassungsstörungen und Posttraumatische Belastungsstörungen.

 

Die Psychoonkologie beschäftigt sich folglich mit der psychologischen Betreuung von Krebspatienten und stellt eine interdisziplinäre Form der Psychotherapie dar. Sie befasst sich sowohl mit den psychischen, sozialen als auch sozial-rechtlichen Belangen von Krebskranken.

 

Frau Dr. Böttcher betreut das psychoonkologische Angebot der HELIOS Klinik Schwedenstein in Pulsnitz. Professionelle Unterstützung erhält Sie durch Dr.med. Adam Magacz, Leitender Oberarzt sowie Facharzt für Innere Medizin und Palliativmedizin der HELIOS Klinik Schloss Pulsnitz.



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