HELIOS Vogtland-Klinikum Plauen

Leistungsspektrum

Die Praxis bietet ein breites Behandlungsspektrum an, welches nachfolgend aufgeführt wird.

  • Ein besonderer Schwerpunkt unseres Behandlungsspektrums ist die Behandlung von degenerativen Erkrankungen der Wirbelsäule rund um den Rückenschmerz. Wir bieten Ihnen das gesamte Spektrum konservativer sowie spezielle operative Behandlungsverfahren an.

     

    Konservative Therapie

    • Wir bieten Ihnen das gesamte Spektrum der konservativen Therapie von degenerativen Erkrankungen der Wirbelsäule an. Den Schwerpunkt sehen wir in der Schmerztherapie, Physiotherapie und Physikalischen Therapie.
    • Die Schmerztherapie führen wir auch invasiv in Form von speziellen durchleuchtungsgestützen Injektionen im Bereich der Wirbelsäule und der epiduralen Katheterbehandlung („Katheter nach Racz“) durch.
    • Eine multimodale Schmerztherapie beinhaltet auch eine psychologische Mitbetreuung. Studien belegen, dass bei bis zu 80% aller Patienten mit Rückenschmerz psychologische Faktoren eine Rolle spielen (persönliche, familiäre, berufliche Belastungen).
    • Um eine adäquate Behandlung zu gewährleisten, müssen solche Faktoren unbedingt in der weiteren Therapieplanung berücksichtigt werden.

     

    Medikamentöse Therapie

    • Eine wesentliche Säule der konservativen Therapie ist die medikamentöse Schmerztherapie. Diese erfolgt in Anlehnung an das etablierte WHO-Stufenschema für Tumorschmerz.
    • Wir beraten Sie gerne, um individuell die für Sie optimale Schmerzmittelkombination zu ermitteln. Bei speziellen Fragestellungen arbeiten wir eng mit den Schmerztherapeuten unserer Region zusammen.

     

    Physikalische Therapie

    • Im Rahmen der konservativen Therapie von Rückenschmerzen ist eine physiotherapeutische und/oder physikalische Therapie unverzichtbar. Gerne können Sie die entsprechende Behandlung auch in unserer Physiotherapie durchführen lassen. Eine ambulante Behandlung ist hier möglich. Es werden alle gängigen Behandlungsverfahren angeboten. 
    • Ziel ist die Wiederherstellung der Beweglichkeit in den schmerzhaften Segmenten, wir empfehlen hierzu die Anwendung von Manueller Therapie bzw. Krankengymnastik. Fragen Sie Ihren Therapeuten während der Behandlung nach einer Anleitung, um zu Hause das Übungsprogramm fortzusetzen.
    • Die Anwendung von Wärme (z.B. als Fango oder Ultraschall) führt zu einer Lockerung der Muskulatur der bewegungsgestörten Segmente und erhöht so den therapeutischen Effekt.
    • Insbesondere bei bandscheibenbedingten Schmerzen kann Traktion (z.B. Schlingentisch) zu einer Schmerzlinderung führen.
    • Darüber hinaus werden verschiedene moderne Methoden wie z.B. Osteopathie und Cranio-Sakral-Therapie angewendet.
      Im Rahmen unserer konservativen Therapiekonzepte bilden ambulante und stationäre Rehabilitationsmaßnahmen, Kuren und Rehabilitationssport eine wichtige Säule. So können oft Operationen vermieden werden.

     

    Operative Therapie

    • Wir bieten Ihnen ausgesuchte Operationen im Bereich der Lendenwirbelsäule an. Diese können sowohl stationär als auch ambulant erfolgen. Teilwiese sind die Eingriffe auch in örtlicher Betäubung möglich.
    • Den Schwerpunkt unserer operativen Tätigkeit bilden minimalinvasive, percutane Operationen. Wir führen die percutane Nucleoplastie, die percutane Lasertherapie und die vollendoskopische, percutane Bandscheibenoperation durch.
    • Natürlich bieten wir auch Ihnen die „klassische“ mikrochirurgische Operation bei der lumbalen Spinalkanalstenose und dem lumbalen Bandscheibenvorfall an.
    • Soweit notwendig und wenn nichtoperative Maßnahmen keinen Erfolg zeigen, führen wir bei Erkrankungen der Wirbelsäule auch stabilisierende Operationen durch. Dabei kommen modernste Implantate zur Anwendung. Diese können in bestimmten Fällen die physiologische Beweglichkeit des erkrankten Wirbelsäulenabschnitts erhalten. Teilweise können solche Operationen minimalinvasiv (sog. Schlüsselloch-Operation) erfolgen.
    • Die Entscheidung, welche operative Therapie bei Ihnen geeignet ist, treffen wir anhand der klinischen und bildgebenden Befunde gemeinsam mit Ihnen.
    • Spezielle Fragestellungen werden in einer interdisziplinären Fallkonferenz besprochen, um die optimale Therapie individuell festzulegen.

     

    Spezielle Schmerztherapie

    • Im Rahmen einer Schmerztherapie bieten wir die Behandlung mit der sogenannte „Spinal-Cord-Stimulation“ an. Hierzu wird eine flexible Elektrode am Rückenmark implantiert und mit einem programmierbaren Schrittmacher verbunden. Dadurch kann die Schmerzleitung am Rückenmark moduliert werden. 
    • Gleiches Prinzip kann bei Erkrankungen der peripheren Nerven mit sog. neuropathischen Schmerz, wie z.B. nach mehrfachen Operationen oder Verletzungen zur Anwendung kommen, dabei wird die Elektrode direkt am Nerven implantiert. 
    • Weitere sehr erfolgversprechende Indikationen für eine Stimulation sind Postzoster-Neuralgien („Gürtelrose“), Angina pectoris, periphere Durchblutungsstörungen der Extremitäten, bestimmte Kopfschmerzsyndrome, teilweise auch Rückenschmerzsyndrome, hier kommen in die Unterhaut implantierte Elektroden zu Anwendung (sog. Feldstimulation).
    • Gerne erläutern wir in einem individuellen Gespräch, ob eine derartige Behandlungsmethode für Sie geeignet ist.

     

    Periphere Nerven

    • Wir führen die operative Behandlung von Erkrankungen des peripheren Nervensystems durch. Am häufigsten handelt es sich um Engpasssyndrome von Extremitätennerven (Karpaltunnelsyndrom, Ulnarisrinnensyndrom).
    • Wir bieten Ihnen Diagnostik und Therapie aus einer Hand an und verringern dadurch die Wartezeiten.

     

    Neuroonkologie

    • Wir betreuen Patienten mit gut- und bösartigen Tumoren des zentralen und peripheren Nervensystems vor und nach einer stationären Behandlung. 


Über uns