HELIOS Vogtland-Klinikum Plauen

Geschichte des Plauener Krankenhauses

Gegenwart

Die Entwicklungen im Gesundheitswesen führten dazu, dass Juli 2010 eine vierte Praxis im Bereich der Kinder- und Jugendmedizin zum Plauener MVZ hinzukam. Seit April 2011 gehört auch der Fachbereich Allgemeinmedizin zum Medizinischen Versorgungszentrum. Die Praxis für Allgemeinmedizin befindet sich in direkter Nähe des Klinikums, in der Georg-Benjamin-Straße 39 in Plauen.

Nach etwa zweieinhalb Jahren Bauzeit ist am 27. Mai 2011 der Klinikneubau offiziell eröffnet worden. In Plauen ist einer der größten und modernsten Klinikkomplexe der Region mit etwa 270 Betten entstanden. Die Investitionssumme liegt bei rund 58 Millionen Euro. Auf insgesamt 7 Ebenen sind 8 Pflegestationen sowie die Fachgebiete Chirurgie, Urologie, Neurologie, alle Bereiche der Inneren Medizin wie Kardiologie und Gastroenterologie sowie die Dermatologie untergebracht. Eine moderne Apotheke sowie ein zentraler Logistikbereich werden in den Neubau integriert. Hochmoderne Räume erhält zudem die Physiotherapie. Auch unsere Aufnahmelounge ist zentral in den Neubau eingegliedert. Auf einer Ebene kompakt zusammengefasst für alle Kliniken sind die modernen Räume und Geräte der Funktionsdiagnostik (Endoskopie, Uroskopie, Herzkathetermessplätze). Das erleichtert den Informationsaustausch sowie die fachliche Vernetzung zwischen den einzelnen Kliniken des Hauses. Die Diagnostik ist schneller und umfassender, die Therapie verläuft zielgerichteter und ganzheitlicher. Für die Patienten bedeutet das unter anderem kurze Verweildauern und kurze Wartezeiten auf Operationen.

Der neue Klinikbau ist baulich an den zweiten Bauabschnitt angebunden, sodass mit der Fertigstellung ein beeindruckender Klinikkomplex mit insgesamt 400 Betten den Mittelpunkt des HELIOS Vogtland-Klinikums Plauen bilden wird.

Am 27.05.2011 wurde das Zentrum für Geriatrie und Frührehabilitation gegründet und somit die Versorgungsstruktur für unsere Patienten weiter optimiert. In dem Zentrum werden vor allem die akuten und chronischen Erkrankungen älterer Menschen und damit verbundene Funktionseinschränkungen behandelt.

Die stationäre Versorgung wurde mit der Klinik für Gefäß- und Thoraxchirurgie am 01.09.2011 erweitert. Diese ermöglicht die Behandlung eines Großteils der chirurgischen Krankheitsbilder und zeichnet sich durch neuste operative Behandlungsverfahren und ständige Qualitätskontrolle der Behandlungsergebnisse aus.

Unsere ambulante Versorgung wurde durch das Medizinische Versorgungszentrum in der Herrenstraße 20 in Plauen am 01.01.2012 erweitert. Hier befinden sich die Praxis für Radiologie sowie die Praxis für Physikalische und Rehabilitative Medizin.

Im Haus 2 auf unserem Klinikgelände wurde am 01.02.2012 das Ambulante Zentrum mit den MVZ-Praxen Allgemeinmedizin, Kinder- und Jugendmedizin, Dermatologie und Neurochirurgie sowie der Endokrinologischen und Hämatologischen Ambulanz eröffnet.

Seit März 2012 befindet sich die Kindertagesstätte „Klinikwichtel“ (in Trägerschaft des Deutschen Roten Kreuzes) auf unserem Klinikgelände im ehemaligen Gebäude unserer Kinderklinik. In der Kita werden bis zu 70 Kinder im Alter von 1 bis 7 Jahren betreut. Die räumliche Nähe zum Klinikum und flexible Öffnungszeiten helfen Eltern freie Zeit für ein gemeinsames Familienleben zu schaffen.

Im Mai 2012 erhielt das HELIOS Vogtland-Klinikum Plauen erstmals die Auszeichnung „familienfreundlichstes Unternehmen“ im Vogtlandkreis.

Im Jahr 2013 wurde unsere ambulante Versorgung um vier zusätzliche Praxen erweitert. So nahmen über das Jahr 2013 die Praxis für Kinder- und Jugendpsychiatrie /-psychotherapie, die Praxis für Allgemeinmedizin in der Herrenstraße 20 in Plauen, die Praxis für Innere Medizin und die Praxis für HNO-Heilkunde, Phoniatrie und Pädaudiologie die Tätigkeit am HELIOS Vogtland-Klinikum Plauen auf.

Des Weiteren wurde am 01.06.2013 das erste Schlaflabor im Vogtlandkreis auf der pulmologischen Station der Klinik für Innere Medizin II in Betrieb genommen. Schlaf, Atmung, Herzrhythmus, Körperbewegungen und andere Parameter werden mit speziellen Geräten während der Nacht bei bis zu fünf Patienten gleichzeitig kontrolliert.



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