HELIOS Vogtland-Klinikum Plauen

Geschichte des Plauener Krankenhauses

2000 bis 2009

Im Februar 2001 wurde der neue Funktionsbau eingeweiht. Mit fünf Operationssälen, der neuen Rettungsstelle und der Zentralsterilisation sind damit modernste Operationsbedingungen im Klinikum vorhanden.

Seit dem 02.06.2001 hat die Augenklinik ihre Arbeit in den neuen Räumen auf dem Gelände der Vogtland-Klinikum Plauen GmbH, Röntgenstraße 2 aufgenommen. Im neuen Bereich neben der Frauenklinik wurde eine Station mit 20 Betten, ein OP-Saal mit Einleitungs- und Aufwachraum und Funktionsbereiche errichtet.

Seit dem Jahr 2002 wurde in einer Arbeitsgruppe der Stadt Plauen intensiv über die Zukunft der Vogtland-Klinikum Plauen GmbH beraten. Ergebnis dieser Beratungen war, dass das Klinikum langfristig nur im Rahmen einer Klinikkette die anstehenden Aufgaben meistern und Investitionen tätigen kann.

Aus diesem Grund wurde im März 2003 durch den Stadtrat der Stadt Plauen der Verkauf des Klinikums an die HUMAINE Kliniken GmbH beschlossen. Die Kaufvertragsunterzeichnung fand am 16.04.2003 statt.

Im darauf folgenden Monat eröffnete der neu erschlossene und befestigte Parkplatz oberhalb der Blutspende für Patienten, Besucher und Mitarbeiter des Vogtland-Klinikums. Des Weiteren zog die Apotheke in das ehemalige Gebäude der Physiotherapie ein, welches für diesen Zweck modernisiert und umgebaut wurde.

Das Jahr 2004 war vor allem durch die im September durchgeführte Einweihung des Konferenzzentrums geprägt. Seither finden in diesem Gebäude, welches 4 Seminarräume und 1 großen Saal mit 200 Plätzen beherbergt, interne Weiterbildungen, überregionale Kongresse oder Tagungen statt.

Im Juni 2005 öffnete das Diabeteszentrum mit neuer Diätküche seine Türen und wurde zum stationären Diabeteszentrum in Westsachsen ernannt. Kochkurse, durchgeführt von einer Diabetesberaterin, stellen ein weiteres Angebot der wohnortnahen und fachspezifischen Betreuung erkrankter Vogtländer dar.

Der feierliche Spatenstich für den II. Bauabschnitt im August 2005 und die Grundsteinlegung im November stellten den Beginn eines bemerkenswerten Erneuerungs- und Modernisierungsprozesses des Klinikums dar.

Seit September 2005 arbeiten die Rettungsstelle, die Unfallchirurgie, die Orthopädie und die Physiotherapie gemeinsam im Zentrum für Unfallchirurgie und Orthopädie zusammen.

Der im März 2006 eröffnete Raum der Stille stellt für Patienten und deren Angehörige einen Ort der Besinnung und Ruhe dar.

Die folgenden Monate waren ereignisreich und brachten eine Reihe von Neuerungen mit sich. Eine geplante Übernahme des HUMAINE Klinikums durch die Fuldaer Klinikgruppe HELIOS wurde im März bekannt und durch die Kartellfreigabe im September 2006 vollzogen. Das Klinikum gehört seither zur HELIOS Klinikkette und wird unter dem Namen HELIOS Vogtland-Klinikum Plauen geführt.

Im Juli 2006 konnte das Richtfest des neuen Zentralbaus gefeiert werden, welcher dann im Sommer 2007 offiziell eingeweiht wurde.

Das erste Plauener Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) wurde im September 2006 gegründet. Die Verzahnung des stationären und ambulanten Bereichs steht hierbei im Vordergrund. Am Plauener HELIOS Vogtland-Klinikum arbeiten seither die Fachgebiete Neurochirurgie und Dermatologie unter einem Dach zusammen.

Am 22. Juni 2007 wurde der neue Zentralbau eingeweiht. Im neuen Bettenhaus mit 200 Betten befinden sich nun die interdisziplinäre Intensivstation, zwei neue Operationssäle, die Frauenklinik, die Neurochirurgie, das Zentrum für Unfallchirurgie und Orthopädie sowie die Radiologische Klinik.

Seit 2008 gehört auch der Fachbereich Urologie als drittes Fachgebiet mit zum MVZ des HELIOS Vogtland-Klinikums Plauen. Die Praxis für Urologie befindet sich jedoch nicht mit auf dem Gelände des Klinikums, sondern hat seinen Sitz in Siebenbrunn.

Im gleichen Jahr startete das bisher größte Bauvorhaben des Klinikums. Der erste Spatenstich für den III. Bauabschnitt fand im November 2008 statt, Juni 2009 war die feierliche Grundsteinlegung und am 26. November 2009 konnte bereits Richtfest gefeiert werden.



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