HELIOS Vogtland-Klinikum Plauen

Geschichte des Plauener Krankenhauses

1990 bis 1999

Am 24.01.1991 fassten die Stadtverordneten den Beschluss zur Umbenennung des Krankenhauses in das Vogtland-Klinikum. Das ehemalige Bezirkskrankenhaus ging in die Trägerschaft der Kommune über.

1990/91 entwickelte sich eine rege Bautätigkeit. Werterhaltungsmaßnahmen, die immer durchgeführt wurden, aber nie im notwendigen Umfang, konnten nun realisiert werden. Das herausragende Ereignis aber war die Fertigstellung und Inbetriebnahme des schwer erkämpften Bettenhauses für die Fächer Chirurgie und Urologie am 08.07.1991.

Im Januar 1993 konnte die Neurologische Abteilung übergeben werden, ein Musterbeispiel für die Sanierung der 100jährigen Altbausubstanz.

Die HNO-Klinik wurde komplett in das Bethanien-Krankenhaus verlegt. Im Dezember 1993 konnte ein modernes System zum Röntgen von Gefäßen übergeben werden. Seit 01.01.1994 hat das Vogtland-Klinikum eine Unfallchirurgische Klinik. Seit August 1994 steht dem Klinikum ein Magnetresonanztomograph (MRT) zur Verfügung. Die Inbetriebnahme eines Farbdoppler-Echokardiographen für die Herzdiagnostik fand im Januar 1995 statt. Im Juni 1995 wurde die Kinderintensivtherapiestation eröffnet. Die Frauenklinik erhält im September 1995 einen neuen Kreißsaal. Als fester Bestandteil konnte die neue Krankenpflegeschule ab Oktober 1995 ihren Lehrbetrieb aufnehmen. Für die von Grund auf sanierten Stationen 9 und 10 der Kinderklinik fand im November 1995 die Wiedereröffnung statt.

Mit der Übergabe der neuen Stationen für Hämatologie und Stoffwechselkrankheiten im Jahr 1996 begann die Errichtung der neuen Gebäudekomplexe. Diese sind nicht wie üblich in konventioneller sondern zeit- und geldsparend in Kompaktbauweise hergestellt wurden.

1997 eröffnete in einem neu errichteten Gebäudeteil die Neurochirurgische Klinik mit 20 Betten. Damit schloss sich eine weitere Lücke in der medizinischen Versorgung in Plauen. Neben der Therapie von Schädel-Hirn- und Rückenmarksverletzungen können jetzt neurochirurgische Behandlungen bis hin zur Kinderneurochirurgie an unserem Klinikum durchgeführt werden.

In Ergänzung der vorhandenen Großgerätetechnik wurde im Februar 1998 ein Linksherzkathetermessplatz in Betrieb genommen. Dies führt zur Verbesserung der Diagnostik und Therapie bei Herzerkrankungen. Drohende Herzinfarkte können so frühzeitig erkannt und schneller und Erfolg versprechender behandelt werden.

Im Jahr 1998 konnten sowohl die Orthopädische Klinik als auch die Frauenklinik in dem neu errichteten Gebäude in der Röntgenstraße untergebracht werden. Damit verbesserten sich innerhalb von 2 Jahren die Aufenthaltsbedingungen für die Patienten dieser Kliniken erheblich.

1998 zog die Hautklinik, die bis dahin in der Innenstadt in einem baufälligen Altbau untergebracht war, in das sanierte Gebäude der ehemaligen Orthopädie.

Ein großer Fortschritt bedeutete der Umzug der Psychiatrischen Klinik in die neu gebaute Klinik im November 1998.



Über uns