HELIOS Vogtland-Klinikum Plauen

Geschichte des Plauener Krankenhauses

1950 bis 1989

Auch die Feststellung, dass Ende der 40iger Jahre die eigentlichen Bombenschäden unter großen Anstrengungen behoben waren, sagt nichts aus über die wirkliche Situation.

Es blieb noch viel zu tun, so die Stabilisierung der stationären Betreuung in den Bereichen Innere Medizin, Chirurgie und Neurologie/Psychiatrie.

Beruhte doch die relativ hohe Bettenzahl auf nur diesen drei Fachrichtungen. Mitte der 50iger Jahre setzten die ersten Aktivitäten ein, um die Voraussetzungen für den Status eines Bezirkskrankenhauses, entsprechend der damals gültigen Rahmenkrankenhausordnung, zu schaffen.

Eine Erweiterung der TbK-Klinik erfolgte 1954, 1957 die Gründung der Augenklinik, 1958 der Aufbau des Pathologischen Institutes und 1959 wurden die Urologische Klinik, die Kinderklinik sowie die Orthopädische Abteilung gegründet.

Am 04.12.1960 erfolgte die Ernennung zum "Bezirkskrankenhaus".

In den folgenden Jahren sind die Schaffung einer ITS (1964), der Neubau einer Säuglingsklinik (1963), die Gründung der Frauenklinik (1967), die Eröffnung der Hautklinik (1968), aber auch eine Reihe räumlicher und organisatorischer Veränderungen im Bereich der Fächer Innere Medizin, Chirurgie, Kieferchirurgie und Radiologie von Bedeutung.

So konnten 1976 ein Dialysezentrum und 1977 eine Kardiologische Abteilung eröffnet werden. Im Jahre 1978 erfolgte die Lückenschließung am Hauptgebäude und die Rettungsstelle nahm ihre Arbeit auf.

Noch in den 80iger Jahren gelang der Neubau der Küche, einschließlich Speisesaal, Konferenzraum und medizinischer Zentralbibliothek. Die Inbetriebnahme fand 1987 statt. In diesem Jahr begann ebenfalls der Neubau des Bettenhauses.

1989 wurde der älteste Baukörper des Plauener Krankenhauses 100 Jahre alt. Niemand konnte voraussehen, dass dieses Jahr für das deutsche Volk eine historische Dimension bekommen sollte.



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