HELIOS Klinikum Pirna

Mehr Platz im MRT-Tunnel

Am 24. August wurde das neue MRT-Gerät ins HELIOS Klinikum Pirna geliefert. Seit dieser Woche ist es einsatzbereit. Es liefert noch klarere Bilder als das Vorgängermodell und bietet den Patienten mehr Komfort während der Untersuchung.

Seit diesem Montag haben Patienten, die zu einer MRT-Untersuchung ins HELIOS Klinikum Pirna kommen, mehr Platz "im Tunnel". Dafür wurde ein neues MRT-Gerät angeschafft, das nicht nur mehr Komfort bietet, sondern vor allem deutlich klarere Bilder liefert.

 

Einen Monat Baustelle liegen hinter dem Team der Radiologie vom HELIOS Klinikum Pirna. In dieser Zeit wurde das alte MRT-Gerät mit einem neuen - auch für die Patienten komfortableren - Gerät ausgetauscht. Für die Patienten war die Umbauphase dahingehend zu bemerken, dass im letzten Monat die Untersuchungen nicht wie gewohnt im Funktionstrakt des Krankenhauses stattfanden, sondern in einem speziellen MRT-Trailer, der neben dem Klinikum aufgestellt wurde. "Die Umbauphase hat uns organisatorisch herausgefordert, aber die Vorfreude auf das neue Gerät hat uns angespornt", sagt Dr. med. Lothar Berndt, Chefarzt der Radiologie.

 

Am 24. August wurde das neue Großgerät bereits angeliefert. Ein schweres Unterfangen, wiegt der MRT mit Namen "SP Ingenia 1.5T S" doch 4,8 Tonnen. Mit Transportrollen wurde das Gerät im Wert von mehreren Einfamilienhäusern an seinen Bestimmungsort gebracht. Bis Ende letzter Woche wurde es dort entsprechend eingebaut und die hochmoderne Software programmiert.

 

"Mit dem neuen volldigitalen MRT können unsere Patienten nun schneller und durch höher aufgelöste Bilder noch genauer untersucht werden", erklärt Dr. Berndt. Die bessere Auflösung ist der Digitalisierung der Bilddaten bereits bei der Messung und der Übertragung mittels Glasfaserkabel zu verdanken. Mit diesen detaillierteren Bildern können auch kleine Veränderungen im Gehirn, der Wirbelsäule, dem Muskel-Skelettsystem oder den Körpergeweben besser nachgewiesen werden - was schließlich auch dem Patienten zu Gute kommt. "Das Gerät eignet sich auch hervorragend zur Suche nach Metastasen im Fall einer Krebserkrankung", so Dr. Berndt weiter. Zusätzlich können Gefäßverschlüsse in allen Bereichen des Körpers sichtbar gemacht werden, was besondere bei der Diagnose von Schlaganfällen und Arteriosklerose eine entscheidende Rolle spielt. "Von der neuen Großtechnik profitieren ebenfalls Patienten mit einer Herzerkrankung, denn das MRT kann zur Untersuchung der Herzfunktion, bei der Diagnose von Herzmuskelentzündungen und Herzinfarkten zum Einsatz kommen", so Dr. Berndt. Und auch die Zusammenarbeit mit der Klinik für Urologie wird weiter ausgebaut; hier können nun vermehrt MRT-Bilder bei Untersuchungen der Prostata hinzugezogen werden.

 

Das neue MRT-Gerät besitzt eine breite Liege mit einer Traglast von bis zu 250 Kilogramm und einen extragroßen "Tunnel", also die Öffnung, in die die Patienten für die Untersuchung geschoben werden. Mit der 70-Zentimeter-Öffnung ist nun mehr Platz, wodurch die Untersuchung komfortabler wird - gerade für Patienten, die an Platzangst oder Übergewicht leiden. Außerdem ist die neue Großtechnik viel leiser als das Vorgängermodell; ein weiterer Punkt, der mehr Komfort für die Patienten schafft.

 

Hintergrundinformation:

Bei der Magnetresonanztomographie (MRT) bzw. Kernspintomographie findet die Untersuchung ohne Anwendung von Röntgenstrahlen statt. Es werden Schnittbilder des menschlichen Körpers mittels schonender Radiowellen erstellt, während der Körper im Zentrum eines Magnetfeldes liegt. Die Wellen werden von hochempfindlichen Antennen empfangen, die ein Computer zu Bildern verarbeitet. Die Untersuchungszeit liegt in der Regel bei circa 30 Minuten - je nach Fragestellung und Anzahl der Aufnahmen kann es in Einzelfällen auch länger dauern.

 

HELIOS ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit mehr als 100.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören die HELIOS Kliniken in Deutschland und Quirónsalud in Spanien.

In Deutschland hat HELIOS 112 Akut- und Rehabilitationskliniken inklusive sieben Maximalversorger in Berlin-Buch, Duisburg, Erfurt, Krefeld, Schwerin, Wuppertal und Wiesbaden, 78 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), vier Rehazentren, 18 Präventionszentren und 13 Pflegeeinrichtungen. HELIOS ist damit einer der größten Anbieter von stationärer und ambulanter Patientenversorgung in Deutschland und bietet Qualitätsmedizin innerhalb des gesamten Versorgungsspektrums. HELIOS versorgt in Deutschland jährlich mehr als 5,2 Millionen Patienten, davon rund 1,3 Millionen stationär. Die Klinikgruppe verfügt insgesamt über 35.000 Betten, beschäftigt mehr als 72.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete in Deutschland im Jahr 2016 einen Umsatz von rund 5,8 Milliarden Euro. HELIOS ist Partner des Kliniknetzwerks "Wir für Gesundheit".

Quirónsalud betreibt 44 Kliniken, 44 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement. Die Gruppe ist in allen wirtschaftlich wichtigen Ballungsräumen Spaniens vertreten. Quirónsalud beschäftigt 35.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete im Jahr 2016 einen Umsatz von rund 2,5 Milliarden Euro.

HELIOS gehört zum Gesundheitskonzern Fresenius. Sitz der HELIOS Unternehmenszentrale ist Berlin.

 

Pressekontakt:

Kristin Wollbrandt

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