HELIOS Klinikum Pforzheim

Leistungsspektrum

Das Institut für Institut für Labormedizin, Transfusionsmedizin und Mikrobiologie ist für die laboratoriumsmedizinische und mikrobiologische Betreuung sowie die transfusionsmedizinische Versorgung der Patienten des Klinikums Pforzheim zuständig. Pro Jahr werden mehr als 2,0 Millionen Untersuchungen in folgenden Fachabteilungen durchgeführt:

  • Klinische Chemie/ Immunologie
  • Hämatologie/ Liquordiagnostik
  • Hämostaseologie
  • Proteinchemie
  • PCR-Labor
  • Infektionsserologie
  • Immunhämatologie
  • Bakteriologie
  • Mykologie
  • Krankenhaushygiene

 

Im Bereich Transfusionsmedizin erfolgt die Bestimmung von Blutgruppen und die Durchführung von Verträglichkeitsproben (Kreuzprobe), die Klassifikation von Antikörpern im Blutgruppensystem und deren Titerbestimmung sowie die Diagnostik von Infektionskrankheiten wie HIV und Hepatiden.

 

Der Bereich Laboratoriumsmedizin ist in weitere Unterbereiche aufgeteilt:

  • Klinische Chemie: Bestimmung von Enzymen, Elektrolyten, Hormonen und  Tumormarkern
  • Proteinchemie: umfasst die Auftrennung von Proteinen unterschiedlicher Untersuchungsmaterialien im elektrischen Feld
  • Hämatologie: Erstellung von Zellzahlen, mikroskopische Differenzierung von Blutzellen im Ausstrich und Malariadiagnostik
  • Durchflusszytometrie
  • Hämostaseologie: Durchführung globaler Gerinnungsteste, Einzelfaktorenanalyse sowie die Bestimmung von Thrombophiliemarkern
  • ELISA-Arbeitsplatz: Autoimmundiagnostik und Nachweis von Antikörpern gegen Borrelien und FSME
  • PCR: Molekularbiologischer Nachweis von HIV, HBV und HCV-Infektionen, Ermittlung spezieller genetischer Mutationen innerhalb der Thrombosediagnostik

 

Im Bereich Mikrobiologie werden Krankheitserreger aus verschiedenen Untersuchungsmaterialien angezüchtet, mikroskopisch beurteilt und identifiziert. Ferner werden die entsprechenden Resistenzbestimmungen durchgeführt und ausgewertet. Toxine und Antigene werden mittels ELISA-Verfahren bestimmt. Die anfallenden krankenhaushygienischen Untersuchungen werden ebenfalls durchgeführt.

 

Notfallmäßig ist die sofortige Verfügbarkeit eines breiten Spektrums von Untersuchungen rund um die Uhr an sieben Tagen der Woche gewährleistet. Umfangreiche Qualitätssicherungs- und Dokumentationsmaßnahmen einschließlich der regelmäßigen Teilnahme an Ringversuchen, der Einsatz von fachkompetentem Personal, die Arbeit mit modernen Laborautomaten und Softwarelösungen sowie die Verpflichtung zu den Prinzipien des „Total Quality Management“ gewährleisten, dass die Diagnostik innerhalb des DRG-Systems treffsicher, schnell und effizient erfolgt.

Neben der zeitnahen Analytik sowie der Herstellung und Abgabe von Blutkomponenten leistet das Institut durch einen qualifizierten ärztlichen Konsiliardienst fachliche Unterstützung bei medizinischen und diagnostischen Fragestellungen.

 

Alle Leistungen können auch ambulant für privat und gesetzlich versicherte Patienten durchgeführt werden (Anmeldung unter 07231/969-2325).

 

Zum Institut gehört zudem eine Blutspendezentrale. Es besteht ein Versorgungsauftrag zur Bereitstellung von Erythrozytenkonzentraten, FFP und Thrombozytenkonzentraten für mehrere Krankenhäuser der Region, wobei sämtliche blutgruppenserologischen Untersuchungen für die mit Blutkomponenten versorgten Kliniken am Institut durchgeführt werden.

Das Institut ist im Besitz einer Herstellungserlaubnis für die Herstellung von autologen und homologen Blutkomponenten sowie Source-Plasma. Jährlich erfolgt die Komponentenauftrennung für ungefähr 12.000 homologe Vollblutspenden und pro Jahr werden über 7.500 Plasmapheresen durchgeführt. Ein QM-System nach den Prinzipien von GMP ist etabliert, Es wird streng nach den Anforderungen des Arzneimittel- und des Transfusionsgesetzes gearbeitet. Sämtliche Untersuchungen zur Freigabe und Qualitätskontrolle der Produkte werden am Institut durchgeführt.

 

 



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