HELIOS St. Elisabeth Klinik Oberhausen

Autoimmunerkrankungen der Haut

Klinisches und wissenschaftliches Schwerpunktzentrum

 

Die Diagnostik und Therapie von Autoimmunerkrankungen der Haut und Schleimhäute bilden den zentralen Schwerpunkt der HELIOS Hautklinik Oberhausen. Als ausgewiesener Autoimmunspezialist verfolgt Prof. Dr. Kreuter die klinische als auch wissenschaftliche Forschung auf diesem Gebiet und ist eng mit den möglichen Krankheitsproblemen vertraut. Die Versorgung von Kollagenose-Patienten erfolgt im Rahmen eines klinikinternen Netzwerkes aus Dermatologen, Gastroenterologen, Kardiologen und Pulmologen. Darüber hinaus steht die HELIOS Hautklinik Oberhausen in engem Austausch innerhalb der HELIOS Kliniken Gruppe sowie mit kooperierenden Universitätskliniken, um jederzeit Organ-Spezialisten hinzu ziehen und die Patienten mit ihren oft komplexen Krankheiten optimal behandeln zu können. Ziel dieses interdisziplinären Netzwerks ist eine klar strukturierte Diagnostik und die Einleitung einer individuell zielgerichteten Therapie.

 

Autoimmunerkrankungen sind komplexe Krank­heiten, bei denen sich das Abwehrsystem gegen körpereigene Strukturen richtet. Während einige dieser Erkrankungen primär die Haut bzw. das Bindegewebe betreffen, beeinträchtigen „systemische“ Autoimmunerkrankungen mehrere Organe gleichzeitig. Ihre Behandlung erfordert eine enge Zusammenarbeit von Spezialisten aus verschiedenen Fachbereichen. Symptome an der Haut können einen ersten Hinweis auf die Art der Erkrankung geben. Zu den Autoimmundermatosen zählen zwei Krankheitsgruppen:

 

Der Begriff "Kollagenose" umschreibt ein Spektrum von Erkrankungen, das von akuten Hautentzündungen bis zur Hautverhärtung (Sklerodermie) reicht. Einige dieser Krankheiten betreffen ausschließlich die Haut, andere können weitere innere Organbereiche des menschlichen Körpers befallen und sind potentiell lebensbedrohlich („systemische“ Autoimmunerkrankung). Gerade in der Anfangsphase sind die Beschwerden oftmals unspezifisch. Viele Patienten haben mehrere Arztbesuche hinter sich, bevor eine entsprechende Verdachtsdiagnose gestellt wird. Ein häufiges erstes Symptom ist die Raynaud-Symptomatik, ein phasenweises Erblassen der Finger verursacht durch Vasospasmen (krampfartige Verengung eines blutführenden Gefäßes). Zur sicheren Diagnosestellung müssen neben dem klinischen Befund weitere histopathologische Untersuchungen sowie eine gezielte Labordiagnostik erfolgen.

  

Innerhalb der Gruppe der "blasenbildenden Autoimmunerkrankungen" kommt es zu einer Ablösung von Haut- und Schleimhautschichten in Form von Blasen. Je nach Lokalisation des verursachenden Antigens treten entweder schlaffe oder prall gespannte Blasen auf. Heutzutage können die betroffene Hautschicht und die verursachenden Antikörper durch gezielte histopathologische und serologische Diagnostik meist genau ermittelt werden. Danach wird die wirksamste Therapie zur Unterdrückung der Autoimmunreaktion ausgewählt. Die derzeitige Prognose bei allen blasenbildenden Autoimmundermatosen ist durch den Einsatz verschiedener Immunsupressiva, moderner Antikörper-Therapien und Apherese-Verfahren als sehr gut zu bezeichnen.

So erreichen Sie uns

Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie

Prof. Dr. med. Alexander Kreuter
Chefarzt


Josefstraße 3
46045 Oberhausen

Telefon: (0208) 8508-8001
Telefax: (0208) 8508-8030

carmen.aguilar-hasenbein@helios-kliniken.de



Über uns