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"Tu was" – die Initiative für Herz und Hirn

Eine Kooperation der Ärztekammer Nordrhein, der AOK, des Palliativnetzes Oberhausen und der HELIOS St. Elisabeth Klinik Oberhausen

 

Viele Oberhausener kommen im Rahmen ihrer Führerschein-Ausbildung zum ersten Mal mit der Reanimation in Berührung. Aber wie sieht es im Ernstfall aus? Würden Sie nach Absetzen eines Notrufes sofort mit der Herzdruckmassage beginnen können? Würden Sie Ausschau nach einem AED (Automatischer Externer Defibrillator) halten und diesen in Betrieb nehmen? Etwa 100.000 - 200.000 Menschen erleiden in Deutschland einen plötzlichen Herztod im Jahr. Entscheidend über die Zukunft Ihres Mitmenschen und dessen Angehörige ist der sofortige Beginn der Wiederbelebungsmaßnahmen.

 

In nur 30% der Fälle wird eine Reanimation von Laien-Ersthelfern begonnen. Der Rettungsdienst benötigt in der Regel 6 - 8 Minuten bis er mit lebenserhaltenden Maßnahmen beginnen kann. Nach 3 Minuten kommt es aber bereits zu ersten Schädigungen der Hirnzellen. Falls es gelingt, den Herztod abzuwenden, bleiben bei diesen Patienten häufig irreversible Hirnschäden zurück, die von Veränderungen der Persönlichkeit bis zu einem völligen Ausfall des Bewusstseins oder sogar bis zum Hirntod reichen können.

 

Tun Sie etwas! – im Ernstfall...

  • Setzen Sie einen Notruf ab (oder bitten Sie jemanden darum).
  • Drücken Sie in der Mitte des Brustbeins mit durchgedrücktem Arm den Brustkorb etwa 100mal in der Minute etwa 5-6 cm tief ein.
  • Sollte ein Defibrillator (AED) in der Nähe sein, wenden Sie Ihn an!

 

Tun Sie etwas! – zur Vorsorge...

  • Besuchen Sie entsprechende Kurse und erlernen Sie die Basismaßnahmen der Reanimation. Die Adressen der lokalen Hilfswerke finden Sie im Informations-Flyer.
  • Wenn Ihnen ein Standort eines AED bekannt sein sollte, teilen Sie uns diesen mit. Die bereits bekannten Standorte finden Sie in unserem Melderegister

 

Bitte bedenken Sie - auch wenn Sie bisher keine oder wenige Kenntnisse haben, Sie machen nur etwas falsch, wenn Sie nichts machen!

 

Vielen Dank für Ihr Interesse an diesem wichtigen Thema!

So erreichen Sie uns

Dr. med. Roland Issel

Leitender Oberarzt der interdisziplinären Intensivstation

 

Transplantationsbeauftragter und Vorsitzender des KEK

 

HELIOS St. Elisabeth Klinik

Josefstraße 3

46045 Oberhausen

 

Telefon: (0208) 8508 6030

Telefax: (0208) 8508 3420 

 

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