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05.12.11

HELIOS St. Elisabeth Klinik - Gegen den Norovirus gerüstet

Dr. med. Ralf Kötter - Chefarzt Innere Medizin


Norovirus-Erkrankungen treten im gesamten Jahresverlauf auf. In den Herbst- und Wintermonaten jedoch zeigen sie einen ausgeprägten saisonalen Gipfel. Darauf haben sich die Internisten der HELIOS St. Elisabeth Klinik entsprechend vorbereitet. Denn: Die in der Regel außerhalb des Krankenhauses erworbene Infektion führt meist zu einer vermehrten Anzahl von Krankenhauseinweisungen.

Gelangen die Noroviren, hoch ansteckende Erreger, in den menschlichen Körper, kann dies zu einer kurzen, aber sehr heftigen Magen-Darm-Erkrankung mit plötzlicher starker Übelkeit, schwallartigem Erbrechen, Bauchkrämpfen, Durchfällen und Kreislaufbeschwerden führen. Bereits kleinste Mengen an Viren reicht zur Ansteckung aus. „Rund zehn bis 50 Stunden dauert es von der Virusaufnahme bis zum Krankheitsausbruch. Die Beschwerden klingen in aller Regel nach 12 bis 60 Stunden wieder ab“, erläutert Chefarzt Dr. med. Ralf Kötter: „Die Erkrankung ist zwar sehr unangenehm, für gesunde Menschen aber nicht bedrohlich.“ Gefahren bestehen insbesondere für kleine Kinder und ältere Menschen, wenn durch Erbrechen und Durchfall viel Flüssigkeit und Salze verloren gehen.

Der Virus wird durch direkten Kontakt mit einem Erkrankten oder indirekt aus der Umgebung übertragen. Um das Infektionsrisiko zu reduzieren, gilt es den Kontakt zu Betroffenen gezielt zu vermeiden und auf eine konsequente Händehygiene zu achtet. „Im Krankenhaus ist eine gründliche Händedesinfektion obligat, um sich selbst und die Patienten vor einer Infektion zu schützen“, weiß Hygienefachkraft Ursula Himmelmann. Um eine Verbreitung der Noroviren zu unterbinden, hat die HELIOS St. Elisabeth Klinik ein striktes Hygienemanagement etabliert. Neben regelmäßigen Schulungen aller Mitarbeiter gehört auch die Information der Patienten und Angehörigen zu den Präventivmaßnahmen.  

Auch im Rahmen der Betreuung erkrankter Personen im eigenen Haushalt ist unbedingt auf eine gute Hände- und Toilettenhygiene zu achten. Für bereits Erkrankte gelten die bei akuten Gastroenteritiden üblichen medizinischen Empfehlungen. Neben ausreichend Bettruhe weisen Experten immer wieder auf eine adäquate Zufuhr von Flüssigkeit, Mineralien und Elektrolyten hin. Nach Abklingen der akuten Symptome kann die Kost langsam wieder aufgebaut werden.


Expertenkontakt:

HELIOS St. Elisabeth Klinik Oberhausen
Dr. med. Ralf Kötter
Chefarzt der Klinik für Innere Medizin
Tel.: 0208 - 8508 3001
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Pressekontakt:

HELIOS St. Elisabeth Klinik Oberhausen
Gisela Rautenstrauch
Sekretariat der Geschäftsführung
Tel.: 0208 8508 2001
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