HELIOS Albert-Schweitzer-Klinik Northeim

Elektro-Kardiographie (EKG)

In unserem Herz entsteht bei jedem Herzschlag eine schwache Stromspannung. Die Elektro-Kardiographie misst diese elektrischen Aktivitäten des Herzens und wandelt sie in Form von Kurven im Elektro-Kardiogramm (auch EKG) um.

Diese elektrischen Impulse werden mit Hilfe von Metallplättchen (Elektroden) abgeleitet, die auf den Armen, Beinen und dem Brustkorb angebracht werden. Ein EKG-Gerät verstärkt diese Impulse und stellt sie entweder als EKG-Kurve auf einem Bildschirm dar oder druckt sie auf einem Papierstreifen aus. Die Kurven geben damit Auskunft über verschiedene Faktoren: über den Herzrhythmus und die Herzfrequenz, über Störungen der Erregungsbildung und -ausbreitung sowie in der Herzmuskulatur und schließlich über die Lage des Herzens im Brustkorb. Durch Kurvenveränderungen im Elektro-Kardiogramm können Erkrankungen wie Herzinfarkt, Erkrankungen der Herzkranzgefäße, Vorhofflimmern oder –flattern erfasst werden und der Herzschlagrhythmus kontrolliert werden.

Bei einem Ruhe-EKG liegt der Patient entspannt da, während die Messungen vorgenommen werden. In bestimmten Fällen wird ein Belastungs-EKG durchgeführt, bei dem der Patient entweder auf einem Laufband gehen oder auf einem fixierten Fahrrad fahren muss. Ein Langzeit-EKG zeichnet die elektrische Herztätigkeit meist über einen Zeitraum von 24 Stunden auf. Dabei ist es wichtig, dass der Patient sowohl seine Beschwerden als auch seine Tätigkeiten in diesen 24 Stunden beobachtet und danach dem Arzt mitteilt. Das EKG-Gerät ist in diesem Fall besonders klein, so dass der Patient es beispielsweise am Gürtel tragen kann.

 

 

Echokardiographie

Die Echokardiographie ist eine Ultraschall-Untersuchung des Herzens zur Diagnose von Herz-Erkrankungen.

Die bildhafte Darstellung der Herzaktion kann dabei von außen, also auf der Vorderseite des Brustkorbs, oder von innen erfolgen, indem ein Schallkopf in die Speiseröhre eingeführt wird.

Die Echokardiographie beruht auf dem Echoprinzip. Ein gerichteter Ultraschall wird ausgesendet und von den Schichten des Körpers mehr oder weniger stark reflektiert. An den Laufzeiten des reflektierten Signals kann die Tiefe der reflektierten Körperstruktur bildlich dargestellt werden. Dies geschieht zweidimensional. Die verschiedenen Körperstrukturen heben sich in unterschiedlichen Graustufen voneinander ab.

Mit Hilfe dieser Methode kann der Arzt die Struktur von Herzwänden und Herzklappen sehen und deren Bewegungsabläufe studieren. Auch die Wanddicke von Herzvorhöfen und Herzkammern, die Größe der Herzbinnenräume und damit die gesamte Herzgröße werden „messbar“.

Dadurch können bestimmte Erkrankungen wie Herzklappenfehler oder auch Blutgerinnsel in einem der Herzbinnenräumen erkannt werden. Die Funktion künstlicher Herzklappen kann überprüft werden.

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Kardiologie, Intensivmedizin,
Neurologie, Pneumologie
 
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37154 Northeim

Prof. Dr. med. Wolfgang Schillinger

Chefarzt Innere Medizin l: Kardiologie, Intensivmedizin, Neurologie, Pneumologie
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