HELIOS Albert-Schweitzer-Klinik Northeim

Periduralanästhesie (PDA)

Hohlnadel mit einem flexiblen Kunstoffschlauch

Bei der Periduralanästhesie wird nach örtlicher Betäubung über eine Hohlnadel ein dünner flexibler Kunststoffschlauch (= Katheter) in den sog. Periduralraum vorgeschoben. Dieser ist vom Liquorraum durch die harte Rückenmarkshaut getrennt (s. Grafik). Nach Einbringen des Katheters wird die Hohlnadel wieder entfernt. Der Katheter wird am Rücken verklebt, in der Regel wird er auch in Rückenlage nicht als störend empfunden. Je nach Höhe des operativen Eingriffes wird die Periduralanästhesie im Bereich der Brust- oder der Lendenwirbelsäule angelegt.

 

Über den Periduralkatheter kann nun das Lokalanästhetikum gespritzt werden. Der Wirkeintritt erfolgt hierbei nach 15 bis 20 Minuten, die Wirkdauer liegt bei ca. 3 Stunden.

 

Zur postoperativen Schmerztherapie bzw. zur Geburtshilfe besteht die Möglichkeit, das Lokalanästhetikum kontinuierlich über eine Spritzenpumpe bzw. je nach Bedarf per Einzelgaben zu verabreichen. Auch hierbei ist es möglich, daß es zu einer vorübergehenden und völlig ungefährlichen Taubheit und Beweglichkeitseinschränkung der Beine kommt.

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Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin
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37154 Northeim

Prof. Dr. med. Michael Bund

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