HELIOS Albert-Schweitzer-Klinik Northeim

Intravenöse Regionalanästhesie

Die intravenöse Regionalanästhesie ist eine einfache und sichere Methode zur Anästhesie bei Eingriffen an Arm und Bein von einer Dauer bis zu einer Stunde. Operationen an den Gliedmaßen werden häufig in Blutleere vorgenommen. Diese wird durch Auswickeln der Gliedmaße mit einer elastischen Binde ("Esmarch´sche Bandage") erreicht.

An Oberarm bzw. Oberschenkel wird eine Staubinde (doppelkammerige Blutdruckmanschette) angelegt und gestaut. So wird die Blutleere in Arm bzw. Bein aufrechterhalten.

 

Nun wird ein Lokalanästhetikum (= Mittel zur örtlichen Betäubung) in eine Vene an Hand bzw. Fuß gespritzt. Dieses tritt aus den blutleeren Gefäßen in das Gewebe über und betäubt dort die Nerven. Duch die Blutleere wird sichergestellt, daß das Lokalanästhetikum in der zu operierenden Gliedmaße bleibt und sich nicht über die Blutgefäße im Körper verteilt. Die Betäubung tritt in der Regel nach 5-10 Minuten ein.

 

Durch die einfache Technik und große Sicherheitsbreite stellt die intravenöse Regionalanästhesie bei Operationen an Unterarm und Hand bzw. Unterschenkel und Fuß eine gute Alternative zur Allgemeinanästhesie dar.

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Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin
Albert-Schweitzer-Weg 1
37154 Northeim

Prof. Dr. med. Michael Bund

Chefarzt
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