HELIOS Albert-Schweitzer-Klinik Northeim

Minimal-Invasive Chirurgie

Chirurgie der Nebennieren

Operative Therapie der Nebennierenerkrankungen

Die Nebennieren sind Drüsen, die in der Nähe des oberen Nierenpoles, jeweils beiderseits, lokalisiert sind. Sie liegen quasi den Nieren auf. Funktionell haben diese Organe (Nieren, Nebennieren) miteinander nichts zu tun. Viele lebenswichtige Hormone werden in den Nebennieren gebildet, so z. B. Glucocorticoide, Aldosteron, Adrenalin, Noradrenalin u.a..

Tumoren der Nebenniere können hormonaktiv oder –inaktiv sein. Die funktionelle Situation muss vor einer Operation sicher geklärt sein, dazu sind spezielle Laboruntersuchungen und mehrfache Urinuntersuchungen (24-Std.-Sammelurin) notwendig. Weiterhin werden Ultraschalluntersuchungen, die Computertomographie oder die Kernspintomographie, ggf. auch eine Szintigraphie (nuklearmedizinische Untersuchung) der Nebennieren durchgeführt.

Bei hormonaktiven Tumoren wird heute vor der Operation eine Medikamententherapie durchgeführt. Das dient dazu, das Risiko einer lebensbedrohlichen Blutdruckkrise während der Operation zu senken. Verwendet werden sogenannte Alpha-Blocker, ggf. in Ergänzung mit Beta-Blockern. Die Behandlung dazu ist einige Tage vor der Operation notwendig.

Die Operation von Tumoren der Nebenniere erfolgt heute meistens in minimal invasiv chirurgischer Technik (Schlüssellochchirurgie). Dazu stehen mehrere Verfahren zur Verfügung, die je nach Erfahrung und „Schule“ der Chirurgischen Klinik angewendet werden.

In bestimmten Fällen ist die Operation in offener chirurgischer Technik notwendig, vor allem bei bösartigen Nebennierentumoren.

 

 

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Klinik für Allgemein- und
Viszeralchirurgie
Albert-Schweitzer-Weg 1
37154 Northeim

Dr. med. Jens Kuhlgatz

Chefarzt
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