HELIOS Kliniken Mittelweser

Interdisziplinäre Schmerztherapie im Krankenhaus Stolzenau

Seit März 2012 werden in der Abteilung für interdisziplinäre Schmerztherapie im Krankenhaus Stolzenau Patienten mit chronischen Schmerzen stationär behandelt.

 

Eigenständiges Krankheitsbild
Über zehn Millionen Menschen in Deutschland leiden unter chronischen Schmerzen. Dabei hat der chronische Schmerz - ganz im Gegensatz zum Akutschmerz- seine Warnfunktion gänzlich verloren. Der chronische Schmerz stellt ein eigenständiges Krankheitsbild dar, das erhebliche Konsequenzen für die Lebensqualität, die psychische bzw. seelische Verfassung und allgemeine Leistungsfähigkeit hat. Die Folgen sind häufig Probleme am Arbeitsplatz und bei Alltagsaktivitäten, sozialer Rückzug sowie Stimmungsverschlechterungen.
 
 

Interdisziplinärer, multimodaler Behandlungsansatz

Die chronische Schmerzkrankheit sollte heute interdisziplinär im multimodalen Konzept behandelt werden. Unter multimodaler Schmerztherapie versteht man die umfassende und individuelle Behandlung chronischer Schmerzpatienten durch Spezialisten unterschiedlicher Fachgebiete (Ärzte, Psychotherapeuten, Physiotherapeuten u. a.). Der Patient als Mensch steht dabei ganzheitlich im Mittelpunkt (bio-psycho-sozial). Hauptziele des multimodalen Konzeptes sind Schmerzlinderung, Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit und Umsetzung der Alltagsaktivitäten. Letztendlich soll eine Verbesserung der Lebensqualität erreicht werden.

 

 
    
Die häufigsten Krankheitsbilder
Anhaltende oder wiederkehrende Rücken- und Gelenkschmerzen, Kopf-, Gesichts- und Nervenschmerzen sowie Schmerzen des Bewegungsapparates, Somatisierungsstörungen u. a.

Kontakt

Bernd Goevert

Leiter Interdisziplinäre Schmerzklinik
Tel.: +49 5761 9007-412
Fax.: +49 5761 9007-169
E-Mail senden

Terminvergabe

Christiane Hermann-Böhlke
„Pain Nurse“, pflegerische Leitung
Tel.: +****************
Fax.: +49 5761 9007-169
E-Mail



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